„Das Spiel beider Mannschaften wurde stark von der Taktik bestimmt“

Nulnummer zwischen SV Ascholding/Thanning und SV Wackersberg-Arzbach

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Nur wenig beschäftigt war Gästekeeper Michael Donaubauer (re.), der in dieser Szene Michael Ostler den Ball wegschnappt.  

Mit einem 0:0-Unentschieden trennten sich Tabellenführer SV Ascholding/Thanning und Verfolger SV Wackersberg-Arzbach beim Aufeinandertreffen am Samstag in Arzbach.

Die Erwartungen einer echten Spitzenpartie erfüllte die Begegnung allerdings nicht. „Das Spiel beider Mannschaften wurde stark von der Taktik bestimmt. Nur nicht verlieren hieß die Zielsetzung hüben wie drüben“, nannte Gästetrainer Heinz Tochtermann aus seiner Sicht den Grund für das zaghafte Vorgehen der beiden Aufstiegsanwärter.

Näher an den drei Punkten dran war Ascholding/Thanning. Zumindest hatte das Team mehr Ballbesitz. Wirklich zwingende Chancen ergaben sich vor der Pause allerdings nicht. Dafür waren die Hausherren bei der Defensivarbeit zu aufmerksam. Und so gehörte die einzige wirkliche Möglichkeit im ersten Abschnitt den Gastgebern: Spielertrainer Thomas Angermeier zirkelte einen Freistoß knapp vor den Kasten der Ascholdinger, Maxi Holzner kam bei seinem Kopfballversuch jedoch nur ganz leicht an den Ball und lenkte die Kugel um Zentimeter am Pfosten vorbei.

„Das Fehlen von vier Stammspielern war nicht zu kompensieren“

Angermeier war am Ende mit dem Remis zufrieden: „Wir kommen momentan ziemlich auf dem Zahnfleisch daher. Das Fehlen von vier Stammspielern war nicht zu kompensieren. An der fußballerischen Qualität hat es deshalb gefehlt. Kämpferisch ist der Mannschaft aber nichts vorzuwerfen.“

Nach Wiederbeginn das gleiche Bild. Allerdings taten sich für die Gäste nun auch bessere Gelegenheiten auf. Zwar versuchten sie hauptsächlich, mit Schüssen aus der Distanz zum Erfolg zu kommen. Doch dann tauchte Philip von Jagemann völlig alleine vor dem SVW-Gehäuse auf. Torhüter Daniel Petzold parierte ausgezeichnet und hielt sein Team im Spiel. Die nächste Chance gehörte ebenfalls Jagemann, doch der SVA-Angreifer rutschte vor dem leeren Tor am Ball vorbei, und dann köpfte der Ascholdinger Peter Poschenrieder beinahe mit dem Schlusspfiff über die Querlatte. Da hatte Schiedsrichter Lukas Seider die Partie trotz weniger Unterbrechungen schon knapp zehn Minuten über die Normalspielzeit laufen lassen.  

Quelle: Merkur.de

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