Hohe Niederlage trotz früher Führung

Elfte Pleite im elften Spiel - 1. FC Weidach auch gegen Königsdorf chancenlos

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Im letzten Moment blockte Weidachs Florian Schwarzl (re.) in dieser Szene einen Schuss von Patrick Weilguni ab, dessen Königsdorfer am Ende mit 5:1 gewannen. 

Beim 1. FC Weidach reift die Erkenntnis, dass der Aufstieg wohl zum falschen Zeitpunkt kam. „Es war vielleicht zu früh, um hoch zu gehen“, räumte Stefan Huschka nach der elften Niederlage im elften Spiel ein.

Dabei hatte das Heimspiel gegen den TSV Königsdorf (1:5) für den Aufsteiger gut begonnen. Nach einer scharfen Ecke überwand Georg Mayer seinen Torhüter Michael Zarnow, indem er den Ball mit dem Oberschenkel ins Netz jagte. Weidach führte überraschend mit 1:0. Die Gäste ließen sich von dem Malheur nicht lange aus dem Konzept bringen und spulten einen Angriff nach dem anderen ab, wobei vor allem Patrick Weilguni immer wieder für Gefahr vor dem Tor von FC-Keeper Ludwig Hörl sorgte, der reichlich Gelegenheit hatte, sich auszuzeichnen. In der 20. Minute klärte Hörl per Fußabwehr gegen TSV-Kapitän Andreas Dietrich. Beim nächsten Versuch jagte Weilguni den Ball aus sechs Metern weit übers Tor. In der 27. Minute scheiterte Maxi Baldus per Freistoß am Schlussmann. Zwei Minuten später musste Hörl sich geschlagen geben: Nach Vorarbeit von Weilguni traf Moritz Hummel aus 18 Metern zum 1:1-Ausgleich. Die nächste Vorlage von Weilguni wuchtete Maxi Baldus mit dem Kopf zur 2:1-Führung für die Gäste ins Netz. Kurz vor der Pause erhöhte Florian Kanus ebenfalls mit dem Kopf auf 3:1.

„Das ist einfach zu schlecht“

Die zweite Halbzeit war ein Abziehbild der ersten. Der Ball rollte und flog überwiegend in eine Richtung. Hörl verhinderte kurz nach Wiederbeginn zwei Mal einen höheren Rückstand, ehe er von seinem Mitspieler Ferhat Mert überlistet wurde. Dann traf Weilguni selbst per Kopfball zum 1:5-Endstand. „Wir hätten früher alles klar machen und deutlich höher gewinnen müssen. Aber ich bin zufrieden“, sagte TSV-Trainer Thomas Baldus, dessen Welt nach neun Punkten aus drei Spielen binnen einer Woche in Ordnung ist. Seine Elf hat sich nach dem Wechsel von der A-Klasse 5 in der neuen Gruppe gut akklimatisiert. „Hier gibt es mehr Mannschaften, die das Spielerische bevorzugen“, so Baldus, „das liegt uns mehr“. Derweil ist den Gastgebern der Spaß vergangenen. „Das ist einfach zu schlecht. Das gestehe ich ein“, stellte Stefan Huschka ernüchtert fest. „Wir kriegen nach vorne einfach keine Aktionen, wir sind nur am Verteidigen.“       

Quelle: Merkur.de

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