Doppelpacker Keil und Krone 

A-Klasse 5 kompakt: Geretsrieder Kantersieg, 6-Tore-Wahnsinn in Bernried

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Das ging nochmal gut: In dieser Szene vereitelt Unterhausens Torwart Johannes Eisenschmid eine Chance von Haunshofens Spielertrainer Korbinian Steigenberger. Links SVU-Spieler Jonas Aumüller. 

Viele Spiele, viele Tore: In der A-Klasse 5 hat es am vergangenen Wochenende ordentlich geklingelt. Die Partien im Überblick. 

MTV Dießen 1
SV Wielenbach 0

Tore: 1:0 (25.) Seidel. Schiedsrichter: Walter Hendlmeier (FT Starnberg 09). Zuschauer: 75.

In einem temporeichen Spiel setzte sich Dießen mit 1:0 gegen den SV Wielenbach durch. „Das Ergebnis ist knapper, als es der Spielverlauf hergibt“, berichtete SVW-Coach Martin Fendt. Dießen hatte von Beginn an mehr Chancen, die allerdings nicht verwertet wurden. „Vorn haben wir ein paar klare Chancen vergeben, sodass es bis zum Schlusspfiff spannend blieb“, so MTV-Coach Philipp Ropers in einer Mitteilung. Der Keeper der Gäste, Felix Sedelmayr, hielt seine Mannschaft durch eine starke Leistung im Spiel. Das 1:0 erzielte Dießens Daniel Seidel mit einem Schuss aus 16 Metern. Auch in der zweiten Hälfte agierte Dießen torgefährlicher und ließ Wielenbach kaum ins Spiel kommen. „Mit viel Glück hätten wir vielleicht mal einen reingemacht und hätten uns über einen glücklichen Punkt gefreut“, bilanzierte Fendt.  lk

TSV Schäftlarn 1
TSV Peißenberg II 3

Tore: 0:1 (35.) Mitlmeier, 1:1 (55.) Reheis, 1:2 (68.) Hett, 1:3 (81.) Nusser. Schiedsrichter: Markus Doll (FSV Höhenrain). Zuschauer: 60.

Mit einer starken Mannschaftsleistung rang die Peißenberger Reserve den TSV Schäftlarn nieder. „Wir waren die aktivere Mannschaft“, berichtete der Trainer der Gastmannschaft, Wolfgang Wandinger. Schäftlarn hatte sich kaum Torchancen erspielt. Marcel Mitlmeier erzielte vor der Pause das verdiente 1:0 für die Peißenberger. Nach der Halbzeit war Schäftlarn laut Wandinger für zehn Minuten die bessere Mannschaft. In dieser Phase glichen die Gastgeber zum 1:1 aus. „Aber wir wollten unbedingt den Sieg“, schilderte Wandinger. Das zeigte sich auch im weiteren Spielverlauf. Zunächst brachte Andreas Hett die Peißenberger erneut in Führung. Kurz vor Schluss machte Christopher Nusser mit dem Treffer zum 3:1 den Sack zu. „Die Mannschaftsleistung heute war hervorragend“, lobte der TSV-Trainer sein Team.  lk

FC Seeshaupt 1
FSV Höhenrain II 6

Tore: 0:1 (3.) Morrone, 1:1 (15.) Bujak, 1:2 (48.) Spittank, 1:3 (55.) Stocker, 1:4 (66.) Ertl, 1:5 (75.) Reinhart, 1:6 (85.) Spittank. Schiedsrichter: Hubert Tobies (1. FC Garmisch-Partenkirchen). Zuschauer: 60.

Seeshaupt ging zum Saisonauftakt gegen Höhenrain II als klarer Verlierer vom Platz. Bereits kurz nach dem Anpfiff gingen die Gäste in Führung. Hubert Bujak sorgte mit seinem Treffer immerhin für den Gleichstand zur Pause. In der zweiten Hälfte kassierten die Seeshaupter Gegentore im Zehn-Minuten-Takt. Fünfmal mussten die Gäste den Ball aus dem eigenen Netz holen. Vom FCS war niemand für eine Stellungnahme zu erreichen.  lk

ASC Geretsried 9
TSV Pähl 1

Tore: 1:0 (14.) Keil, 2:0 (36.) Keil, 2:1 (39.) Müller, 3:1 (44.) Krone, 4:1 (57.) Kingston, 5:1 (58.) Krone, 6:1 (61.) Philp, 7:1 (68.) Wedderwille, 8:1 (71.) Kingston, 9:1 (82.) Weidlich. Schiedsrichter: Michael Brandl (FSV Höhenrain). Zuschauer: 60.

Der TSV Pähl erwischte gegen die Geretsrieder, die in der vergangenen Saison in der A-Klasse 4 spielten, einen echten Horrorstart in die neue Saison. „Sie waren uns spielerisch und läuferisch haushoch überlegen“, berichtete der Abteilungsleiter des TSV, Alfred Greiner. Bereits in der ersten Hälfte zeigten sich starke Defizite in der Abwehr, die durch einige Ausfälle geschwächt war. Hinzu kam eine abschlussschwache Offensive. Aufgrund mehrerer Möglichkeiten der Pähler hätte es zur Halbzeit unentschieden stehen können, so Greiner. Allerdings ließen die Gäste ihre Chancen ungenutzt – die Ausnahme bildete das Tor von Simon Müller zum 1:2. Nach der Halbzeit brach laut Greiner das gesamte Spiel seines Teams zusammen. Die rote Karte wegen Handspiels für Rene Keller (58.) tat ihr Übriges. „Jeder Schuss des Gegners war ein Treffer“, schilderte Greiner. Besonders die langen und weiten Bälle der Gastgeber waren laut dem Abteilungsleiter ein großes Problem für den TSV. Greiner gelang es dennoch, der Niederlage etwas Positives abzugewinnen: „Jetzt wissen wir wenigstens, wo wir stehen“.  lk

SV Bernried 3
TSV Tutzing 3

Tore: 0:1 (22.) Klettke, 1:1 (34.) T. Schaffer, 2:1 (37.) Dolderer, 2:2 (58.) Bauernfeind, 2:3 (83.) Löhr, 3:3 (90.+3) Ghazi. Schiedsrichter: Markus Schwenk (FC Issing). Zuschauer: 100.

Beide Seiten konnten nicht in Bestbesetzung antreten. Die Bernrieder mussten vor allem in der Defensive auf mehrere Spieler verzichten, entsprechend war die Abwehr nicht immer sattelfest. In Ermangelung eines Torwarts ging auf Bernrieder Seite Florian Schindler zwischen die Pfosten; er hatte nicht zuletzt aufgrund einer Schulterverletzung vor Jahren schon seine Laufbahn beendet. Angesichts der Umstände war Bernrieds Coach Josef Effner mit dem Auftritt zufrieden: „Die Moral hat gestimmt.“ Während der Partie war mal das eine Team, mal die andere Mannschaft tonangebend. Tutzing ging mit 1:0 in Führung. Tobias Schaffer erzielte das 1:1, nur drei Minuten später gelang Lennart Dolderer im Anschluss an eine Ecke das 2:1. Nach der Pause schaffte Tutzing zunächst den 2:2-Ausgleich, und in der Schlussphase die 3:2-Führung. Bernried warf alles nach vorn – und wurde in der Nachspielzeit belohnt. Im Anschluss an einen Spielzug über Florian Breitenmoser und Patrick Rösler erzielte Ali Ghazi den letztlich verdienten Treffer zum 3:3.  ph

SV Unterhausen 0
SV Haunshofen 2

Tore: 0:1 (20.) A. Steigenberger, 0:2 (48.) Kroiher. Schiedsrichter: Ernst Krug (FC Bad Kohlgrub-A.). Zuschauer: 150.

Der Aufsteiger SV Unterhausen unterlag in seinem ersten Spiel in der A-Klasse nach mehr als einem Jahrzehnt dem Nachbarn vom SV Haunshofen mit 0:2. Die Gastgeber agierten die erste Halbzeit sehr defensiv. „Wir hatten einfach einen viel zu großen Respekt“, berichtete der SVU-Abteilungsleiter, Steffen Kruger. Bis zur Halbzeit gab es nur zwei Torchancen für die Unterhausener. Haunshofen war besonders durch lange Bälle gefährlich. Andreas Steigenberger brachte den SVH mit 1:0 nach vorn. Die Führung war verdient, da waren sich Kruger und Haunshofens Spielertrainer, Korbinian Steigenberger, einig. „Haunshofen war eher abschlussschwach, wir hatten Glück, dass sie nicht noch höher geführt haben“, so Kruger. „Wir haben sehr viele Chancen vergeben“, stimmte Steigenberger zu.

Auch in der zweiten Hälfte war Haunshofen zunächst überlegen. Mit einem Konter über die linke Seite erwischten die Gäste Unterhausen eiskalt – Magnus Kroiher traf zum 2:0. Die Gastgeber kamen nun besser ins Spiel und waren besonders in den letzten 20 Minuten laut Kruger die deutlich bessere Mannschaft. Nach Ecken ergaben sich zwei hochkarätige Chancen: Das eine Mal schoss Johannes Bertl knapp am Pfosten vorbei, das andere Mal scheiterte Florian Weinhart knapp. „Das Ergebnis geht vollkommen in Ordnung für uns. Es ging einfach zu wenig nach vorn“, bilanzierte Steffen Kruger. lk

Quelle: Merkur.de

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