A-Klasse 5 Zugspitze: kompakt

Hitziges Spitzenspiel zwischen SV Wielenbach und SV Haunshofen endet remis

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Viel Einsatz, kein Sieger: Das Duell zwischen Wielenbach (in blauen Trikots) und Haunshofen endete 1:1.  

Die Partien der A-Klasse 5 Zugspitze im Überblick.

SV Wielenbach - SV Haunshofen 1:1

Das Gemeindederby und Spitzenspiel war das erwartet hitzige Spiel mit vielen langen Bällen und jeder menge Zweikämpfe – und am Ende gab es keinen Sieger. „Es ist kein richtiger Spielfluss aufgekommen“, sagte Wielenbachs Trainer Martin Fendt. Es waren es die Gäste aus Haunshofen, die nach gut 20 Minuten die Chance zur Führung hatten. Doch sie verschossen den ihnen zugesprochenen Elfmeter Davon ließen sich die Spieler von Spielertrainer Korbinian Steigenberger aber nicht unterkriegen. Nach einer halben Stunde nutzte Steigenberger einen Fehler der Wielenbacher zum Führungstreffer. „Das 1:0 war auch verdient, weil wir einfach die besseren Chancen hatten“, sagte Steigenberger. Nach Wiederanpfiff nutzten dann auch die Gastgeber einen Fehler des Gegners zum 1:1. „Nach unserem Tor ging das Spiel dann ausgeglichen hin und her“, berichtete SVW-Coach Fendt. Zum Schluss drängten die Haunshofener auf Siegtreffer, sie blieben dabei aber erfolglos. „Wir haben unsere Chancen nicht konsequent Genutzt“, sagte der nicht ganz zufriedene Steigenberger, Dennoch waren beide Mannschaften mit dem Punkt recht zufrieden. „Das Unentschieden geht unterm Strich in Ordnung“, sagten beide Trainer.   

SV Unterhausen - TSV Peißenberg II 2:2

Die Peißenberger verschenkten laut ihrem Trainer zwei Punkte. „Es war ein Spiel auf ein Tor“, berichtete Wolfgang Wandinger, der merklich unzufrieden war. Dabei fing das Spiel für seine Mannschaft gut an: Maximilian Hohenadel traf nach nur acht Minuten zum 1:0. Eine halbe Stunde später erhöhten die Gäste nach einer Ecke zum verdienten 2:0 durch Tobias Schmidt. „Wir hatten viele gute Torchancen“, so Wandinger. Trotzdem erzielten die Gastgeber kurz vor der Halbzeit den Anschlusstreffer. Nach Wiederanpfiff ging das Spiel mit vielen Torchancen für die Peißenberger weiter. „Wir waren gefühlt zwanzigmal allein vorm Tor“, sagte Wandinger. „Uns fehlt einfach ein richtiger Knipser.“ Der fahrlässige Umgang mit ihren Chancen wurde bestraft, als Unterhauseens Kleber kurz vor Schluss zum Ausgleich traf. Wandingers ernüchterndes Fazit: „Das war ein Spiel auf ein Tor. Wir hätten gewinnen müssen.“ Von Seiten des SV Unterhausen war für eine Stellungnahme niemand zu erreichen.   

FC Seeshaupt - MTV Berg II 1:0

Nach Ansicht der Gastgeber war es ein verdienter Sieg ihrer Mannschaft. Die Mannschaft von Trainer Ernst Hutzler brauchte zehn Minuten, um ins Spiel zu kommen, in mehreren Szenen hatte sie Glück. „Danach sind wir aber sehr gut ins Spiel gekommen und haben kämpferisch überzeugt“, sagte Hutzler. Bis zur pause bleib diese Partie aber torlos. Nach Wiederanpfiff war das Spiel weiter ausgeglichen. Schließlich waren es die Seeshaupter, die nach einem schönen Angriff durch ein Kopfballtor von Maximilian Höcherl in Führung gingen. „Danach haben wir unsere Führung mit Mann und Maus verteidigt“, sagte Hutzler, der mit dem Auftritt seiner Mannschaft sehr zufrieden war. Hutzlers Fazit: „Die Sieg geht von der Gesamtleistung her in Ordnung:“   

MTV Dießen - FSV Höhenrain II 4:1

Mit diesem letztlich ungefährdeten Sieg rückten die Dießener in der Tabelle auf den zweiten Platz vor. „Das war ein sehr souveräner Auftritt“, berichtete Phillip Plesch, der Mitte der ersten Hälfte das 1:0 erzielte. Mit diesem Ergebnis ging es auch in die Pause. „Wir hätten durchaus höher führen können“, so Plesch. Nach dem Wechsel sorgten die Dießener mit einem Doppelschlag binnen sieben Minuten für das 2:0 und 3:0. Damit war die Entscheidung gefallen. 

TSV Schäftlarn - TSV Pähl 1:4

Auch wenn das Ergebnis es vermuten lässt, war das Spiel gegen den Schäftlarn kein Selbstläufer für die Pähler. „Das war heute schwere Kost“, so Pähls Abteilungsleiter Alfred Greiner. Ab der Mitte der ersten Halbzeit bis zur Mitte der zweiten war Schäftlarn am Drücker. Wegen einer laut Greiner „kleinen Tätlichkeit“ erhielt ein Schäftlarner Spieler eine rote Karte. Dennoch war Pähl zunächst nicht in der Lage, die numerische Überlegenheit zu nutzen. Erst in der zweiten Halbzeit gelang den Gästen per Elfmeter der Führungstreffer. Die Gastgeber ließen sich davon nicht beirren und erzielten den 1:1-Ausgleich. „Ab da dachten wir, dass wir so nicht weiterkommen“, berichtete Greiner. In der Folge gelang es Markus Bernhard, die Pähler erneut in Führung zu bringen. Eine knappe Minute später entschied der Schäftlarner Keeper die Partie zu Gunsten der Pähler: Der Schlussmann schoss seinen eigenen Verteidiger an, von wo aus der Ball zum 3:1 ins Tor rollte. Christian Mühlbauer setzte noch einen drauf und traf zum 4:1-Endstand. „Am Ende war der Sieg nicht glücklich, sondern verdient“, bilanzierte Greiner.   

SV Bernried - ASC Geretsried 0:5

Immerhin: Trotz der deutlichen Niederlage präsentierten sich die Bernrieder nach Ansicht ihres Trainers Josef Effner nicht erneut im Stile einer Theken-Mannschaft. „Diesmal war das gar nicht so schlecht“, so der SVB-Coach. Die Geretsrieder seien zwar die bessere Mannschaft gewesen, die Niederlage sei aber „um ein, zwei Tiore zu hoch“ ausgefallen, wie Effner betonte. Die Gastgeber gerieten zwar früh in Rückstand, dann aber hatten sie durch Matthias Rebasch und Maximilian Mahler gute Chancen, die jedoch vergeben wurden. Coach Effner brachte das Bernrieder Dilemma auf den Punkt: „Vorn ist es bei uns Unvermögen, hinten leisten wir uns krasse individuelle Fehler.“ Obwohl sein Team weiter sieglos am Tabellenende liegt, ist er weiter zuversichtlich: „Die Stimmung bei uns ist nicht so schlecht, wie man vermuten könnte“, so Effner.   

Quelle: Merkur.de

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