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FC Wang gegen Schlusslicht TSV Au II: „Dürfen den Gegner nicht unterschätzen“

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Von: Bernd Heinzinger

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Bernhard Oberprieler
 fordert von seinem Team einen erneuten Sieg.
Bernhard Oberprieler fordert von seinem Team einen erneuten Sieg. © FuPa

Nach ihrem Überraschungscoup gegen Attenkirchen wollen die Fußballer des FC Wang unbedingt nachlegen:

Wang/Attenkirchen – Am Sonntag um 13 Uhr gastieren sie beim TSV Au II, dem abgeschlagenen Schlusslicht der A-Klasse 6. Mit einem Dreier könnten die Wanger den Abstiegsrelegationsplatz verlassen. Für Trainer Bernhard Oberprieler ist daher klar: „Wenn wir in Au verlieren, dann ist unser Sieg gegen Attenkirchen nur noch die Hälfte wert.“ Die spielerische Klasse für diesen wichtigen Auswärtserfolg hätten seine Mannen, betont der Coach. „Es ist eher eine Kopfsache. Wir dürfen den Gegner nicht unterschätzen, und ich muss meinen Spielern einbläuen, dass es kein Selbstläufer wird.“ Zu häufig gab es bislang nach starken Auftritten einen deutlichen Leistungsabfall. Oberprieler: „Ich fordere Biss und Elan, wir müssen an unseren Zenit gehen.“

Die Kadersituation hat sich ein wenig verbessert: Stürmer Robert Wanka ist wieder richtig fit, mit Lukas Köhler sollte ein wichtiger Mann zurückkehren. Der Trainer rechnet vor: „Aus den nächsten beiden Spielen gegen Au II und Haag wollen wir sechs Punkte. Dann sind wir im Soll.“

SpVgg Attenkirchen verpasste Tabellenführung

Auf Wiedergutmachung sind hingegen die Kicker der SpVgg Attenkirchen aus, nachdem sie durch die 1:3-Schlappe in Wang den Sprung an die Tabellenspitze verpasst haben. Es sei einfach der Anspruch der Truppe, im Auswärtsspiel beim SVA Palzing II (Sonntag, 14 Uhr) Punkte zu holen, betont SpVgg-Coach Steven Ducat. „Die Einstellung muss dafür allerdings passen, und die Spieler müssen ihren Gegner ernst nehmen.“ Nach der Niederlage seien alle angefressen gewesen und wüssten, woran es gelegen habe.

Positive Nachrichten gibt es beim wohl besten Stürmer der A-Klasse 6: Christian Lorenz bremste bis dato eine langwierige Entzündung am Knie. Zwar müsse er immer noch Spritzen über sich ergehen lassen, aber Ducat versichert: „Er ist immer mehr auf dem Weg der Besserung – bei der Partie in Palzing könnte Lorenz wieder in unserer Startelf auftauchen.“ Jeder Zähler sei wichtig im Kampf um den zweiten Platz, bekräftigt der Trainer. Die Meisterschaft ist für ihn aber schon an Istanbul Moosburg vergeben. „Die werden jetzt marschieren. Dahinter könnte es eng werden – wir wollen möglichst lange vorne dabeibleiben.“  (hz)

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