A-Klasse 6: kompakt

Sebastian Korthals für Oberau und Anton Guggemoos für Söchering je dreifach  

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Dreifach erfolgreich beim SV Uffing II: SVS-Angreifer Anton Guggemoos

A-Klasse 6: Die Partien im Überblick.

SV Uffing II - SV Söchering 0:8

Extrem torhungrig präsentierten sich die Söcheringer in Uffing: „Dabei haben wir nicht einmal überragend gespielt“, befand SVS-Trainer Christian Strobl. Bei etwas konsequenterer Chancenverwertung wäre durchaus auch ein zweistelliger Sieg für sein Team möglich gewesen. Seinen Teil zum Söcheringer Schützenfest steuerte auch der Uffinger Torhüter bei, der in einigen Szenen eine unglückliche Figur abgab. Vorherzusehen war ein derartiges Torfestival laut Strobl nicht: „Wir haben in der schlechtesten Aufstellung in dieser Saison gespielt. Anton Guggemoos eröffnete mit dem ersten seiner insgesamt drei Treffer den Söcheringer Torreigen. Bis zur Halbzeit führte seine Mannschaft bereits mit 4:0. Nach dem Wechsel bauten die Gäste binnen einer Viertelstunde den Vorsprung auf 8:0 aus. damit aber war der Torhunger des SVS gestillt, in den letzten 20 Minuten ließen sie es ruhiger angehen. Spätestens mit diesem Erfolg haben sich die Söcheringer als Kandidat auf den Titel zurückgemeldet.   

SV Eschenlohe - ASV Habach II 1:0

„Vom Spielerischen war es keine Glanzleistung“, berichtete ASV-Trainer Kevin Höcherl. Nicht nur die spielerische Leistung, sondern auch das Ergebnis ließ aus Habacher Sicht zu wünschen übrig. Nach etwa 20 Minuten gingen die Hausherren durch einen abgefälschten Freistoß in Führung. „Etwas glücklich“,so Höcherl. Auch wenn die Habacher vereinzelt zu Chancen kamen, wirklich in Gefahr brachten sie das Eschenloher Gehäuse nicht. In der Folge hätten die Hausherren die Führung durchaus ausbauen können, sie ließen gute Chancen jedoch ungenutzt. „Die Niederlage geht schon in Ordnung“, resümierte Höcherl.  

SG Oberau/Farchant - FC Penzberg II 11:0

Penzbergs Spielertrainer Zehudin Hajdarevic wählte nach diesem Debakel für seine Mannschaft drastische Worte: „Das war eine Hinrichtung.“ Mit 0:11 wurde die FC-Reserve vom Platz gefegt, und für Hajdarevic ging diese Niederlage auch in der Höhe in Ordnung. Vergangene Woche hatten die Penzberger die Antdorfer Reserve noch mit 8:1 bezwungen, „Und da haben einige gedacht, es läuft diesmal wieder so“, sagte Hajdarevic. „Aber wir haben viel zu wenig investiert“, bemängelte der FC-Spielertrainer. Zwar fehlten ihm einige Stammkräfte, doch das wollte Hajdarevic nicht als Ausrede gelten lassen: „Wir waren nicht schlecht aufgestellt.“ Allerdings habe er den Eindruck gehabt, „als wenn wir nur zu acht und der Gegner mit 14 Spielern auf dem Platz ist“, so der Coach. Nach 20 Minuten lag sein Team bereits aussichtslos mit 0:4 hinten. Immerhin sah es so aus, als bliebe den Penzbergern eine zweistellige Niederlage erspart, doch auch das ersparten die Gastgeber ihrem Gegner nicht. „Jeder in meiner Mannschaft muss seine eigene Leistung hinterfragen“, forderte Hajdarevic.   

SV Eberfing - Ohlstadt II/Grafenschau 1:0

Beim SV Eberfing läuft es zur Zeit wie geschmiert: Mit mit dem vierten Sieg in Folge erkämpfen sich die Mannen von Anton Geiger Tabellenplatz zwei. In einer laut Geiger schlechten ersten Halbzeit war das Spiel vor allem von Fehlpässen geprägt. Beide Teams schafften es nicht, den Ball über mehrere Stationen in den eigenen Reihen zu halten. Obwohl sich der Gegner überwiegend aufs Verteidigen beschränkte, kamen die Hausherren zum mehreren Chancen, Zählbares sprang dabei nicht heraus. „Nach der Pause hatten wir dann mehr Zug zum Tor, doch wir haben es nicht gut zu Ende gespielt“, bemängelte Geiger. Daher blieben zahlreiche Chancen ungenutzt. Letztendlich dauerte es bis zur 83. Minute, ehe Martin Plonner die Eberfinger erlöste und den 1:0-Siegtreffer erzielte. „Der Sieg geht aufgrund des Chanchenplus’ in Ordnung. Dennoch war es einfach ein schlechtes Spiel“, haderte Geiger.   

ASV Antdorf II - SpFrd Bichl 1:3

Für die ASV-Reserve läuft es zur Zeit einfach nicht, gegen die Sportfreunde aus Bichl handelte sie sich die sechste Niederlage in Folge ein. Gegen den favorisierten Tabellenführer gelang es den Antdorfern zunächst, kompakt zu stehen und nahezu keine Chancen des Gegners zuzulassen, Sinnbildlich für die ASV-Misere: Kurz vor der Pause traf Bichl durch einen Freistoß zum 1:0-Pausenstand. „Der war aus meiner Sicht nicht zu verteidigen“, so ASV-Trainer Tobias Zerluth. „Nach der Pause hatten wir dann Glück“, so Zerluth, denn Bichl vergab die Chance zum 2:0. Auf der anderen seite machten es die Antdorfer besser: Ebenfalls mit einem Freistoß gelang Marco Wolf das 1:1. Im weiteren Verlauf stand der ASV weiter kompakt in der Defensive, doch ein weiterer direkt verwandelter Freistoß bescherte den Gästen die erneute Führung. „Danach haben wir umgestellt auf Dreierkette und mehr Druck gemacht“, so Zerluth. Umso bitterer für den ASV: Statt den Ausgleich zu erzielen, erhöhte Bichl nach einem Torwartfehler auf 3:1. In der Schlussphase kam es zur Rudelbildung, die Folge war die gelb-rote Karte für Uesame Yerli. Für Zerluth war es eine unglückliche Niederlage: „Obwohl Bichl spielstärker war, wäre ein Unentschieden gerecht gewesen.“, so der ASV-Coach.  

Quelle: Merkur.de

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