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A-Klasse 6: Tutzing siegt trotz einstündiger Unterzahl - SG Söcking siegt in Hechendorf

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Endlich mal wieder jubeln konnten die Tutzinger Fußballer, die den TSV Herrsching mit 3:1 schlugen.
Endlich mal wieder jubeln konnten die Tutzinger Fußballer, die den TSV Herrsching mit 3:1 schlugen. Foto: Andrea jaksch © Andrea jaksch

Der TSV Herrsching steckt in der Krise und Trainer Knötzinger denkt offenbar über den Rücktritt nach. Die SG Söcking kommt derweil ins Rollen.

TSV Tutzing – TSV Herrsching 3:1 (1:1)

Tore: 1:0 Klettke (7.), 1:1 Pasalic (12./FE), 2:1 Bauernfeind (37.), 3:1 Geigle (75./Eigentor) – Rote Karte: Bannert/Tutzing (30., Notbremse)

Im Krisenduell zwischen dem TSV Tutzing und dem TSV Herrsching gelang den Tutzingern mit einem 3:1-Heimsieg der lang ersehnte Befreiungsschlag. Während der Trainer der Hausherren überglücklich nach dem Sieg war, stellte Heinz Knötzinger die Mannschaft in Frage. „Wenn wir mit dem Kader so schlecht sind, stimmt einiges nicht, und es muss sich etwas ändern“, so Herrschings Trainer. „Vielleicht braucht es auch einen neuen Trainer, um aus diesen Spielern eine Mannschaft zu machen.“ Zu Beginn war Herrsching zunächst die bessere Mannschaft, doch nach kurzer Zeit hörten die Gäste mit ihrem hohen Anlaufen auf und gaben Tutzing den benötigten Raum. „Gut sah das aber bei beiden Mannschaften nicht aus“, sagte Knötzinger. „Im Gegenteil: Ich habe selten ein so schlechtes Fußballspiel gesehen.“ Christian Mandlmeier hingegen war zufrieden mit der Einstellung seines Teams. „Das Krisengespräch hat offensichtlich gefruchtet. Die Einstellung hat endlich mal gestimmt“, so der Tutzinger Coach. Früh ging seine Mannschaft durch Marius Klettke in Führung. In der Folge hatten die Gastgeber Glück, dass eine Notbremse nicht mit Rot geahndet wurde. Sandro Pasalic sorgte per Elfmeter für den Ausgleich. Nach 30 Minuten brachte Tutzings Torwart Leo Bannert einen Herrschinger zu Fall. Die Konsequenz: glatt Rot. Doch entgegen aller Erwartungen war anschließend Tutzing die bessere Mannschaft und drehte noch das Spiel.

TSV Hechendorf – SG Söcking/Sta. 1:3 (1:1)

Tore: 1:0 Lubrich (8.), 1:1 Causevic (40.), 1:2 Schäffler (50.), 1:3 Causevic (88.)

Tom Ruhdorfer war ungewohnt wortkarg nach der 1:3-Niederlage seines TSV Hechendorf gegen die SG Söcking/Starnberg. „Man muss einfach sagen, dass Starnberg heute seine Leistung abgerufen hat. Sie waren heute heiß auf das Spiel und heiß darauf, ihre letzte Chance nach vorne zu nutzen“, so Ruhdorfer. „Das war sicherlich ihre beste Leistung in der Liga.“ Auch SG-Trainer Max Dietze war voll des Lobes für seine Mannschaft. „Wir haben heute einfach kompromisslos gespielt und noch dazu unsere Chancen gut genutzt“, so der Trainer der Söckinger. Mit dem ersten Angriff gingen die Hechendorfer durch den hervorragend aufgelegten Jonathan Lubrich in Führung. Anschließend folgte ein langes Söckinger Powerplay, bei dem die Hechendorfer kaum aus der eigenen Hälfte kamen. Mujo Causevic erzielte den überfälligen Ausgleich. Nach der Pause erzielte Torjäger Dominik Schäffler sein erstes Saisontor. „Endlich hat er seine erste Bude gemacht“, sagte Dietze. Anschließend hatte Hechendorf noch mal einige vielversprechende Ansätze, doch insgesamt waren die Gäste einfach die griffigere Mannschaft. Mujo Causevic sorgte mit seinem zweiten Treffer für die Entscheidung zugunsten der SG.


SV Bernried – SC Pöcking-P. II 4:1 (0:1) Tore: 0:1 Hönigschmid (7.), 1:1, 2:1 Dolderer (61., 64.), 3:1 Ischwang (84./FE), 4:1 Dolderer (90.)Rote Karte: Prokic/SCPP (82., Tätlichkeit)

Es sind immer wieder dieselben Probleme bei der Reserve des SC Pöcking. Die Mannschaft von Ingo Bitterberg spielt eine Halbzeit lang auf hohem A-Klassenniveau, verliert in der zweiten Halbzeit allerdings stets den Faden. So auch beim Tabellenführer SV Bernried. In der ersten Halbzeit führten die Pöckinger verdient mit 1:0 durch das Tor von Philipp Hönigschmid. Nach der Pause ließen allerdings die Kräfte bei der SCPP-Reserve nach, und auch die Einwechslung von Bernrieds Routinier Stefan Thorin sorgte für Probleme bei der jungen Mannschaft. So traf Nicolas Dolderer doppelt für seine Mannschaft, ehe Thorin clever eine rote Karte für Pöcking-Schlussmann Oliver Prokic provozierte. „Kann man geben, muss man aber nicht“, meinte Trainer Ingo Bitterberg. Benedikt Ischwang und erneut Dolderer sorgten für den 4:1-Endstand für den Ligaprimus.  (tao)

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