TSV Hohenpeißenberg II gibt Debüt

SV Wessobrunn und SC Böbing wollen unter die ersten fünf in der A-Klasse

+
Zwei wollen nach oben: Sowohl der SC Böbing (in gelben Trikots) als auch der SV Wessobrunn peilen einen Spitzenplatz in der A-Klasse 8 an. 

Der SV Wessobrunn ist auf den Geschmack gekommen. Nach Rang drei in der vergangenen Saison peilt er in der A-Klasse 8 auch diesmal einen Platz unter den besten fünf an.

Landkreis – Das obere Tabellendrittel ist auch das Ziel des SC Böbing. Aufsteiger Hohenpeißenberg II würde sich bereits mit dem Klassenerhalt zufrieden geben.

SV Wessobrunn

Auf eine sehr gute Saison blickt der SV Wessobrunn zurück. Bis zum letzten Spieltag kämpfte der SVW um den Aufstieg in die Kreisklasse. In einem spannenden Dreikampf verpasste das Team von Trainer Stephan Kopp erst mit der 0:2-Niederlage am letzten Spieltag bei Meister Hohenfurch einen der ersten beiden Plätze. Trotz des verpassten Aufstiegs war in Wessobrunn niemand wirklich enttäuscht. Auch mit dem dritten Platz in der Endabrechnung hatte das Team die Erwartungen weit übertroffen. Ursprüngliches Ziel war der Klassenerhalt. Kein Wunder, dass Trainer Stephan Kopp mit der Spielzeit „absolut zufrieden“ war. Für die neue Saison „muss man schauen, was geht“ so der Coach. „Der Kader ist stark genug, wenn er verletzungsfrei bleibt“, so Kopp. Das Problem ist kein neues: In der zweiten Reihe fehlt es seinem Team an Qualität.

Wollen die Wessobrunner erneut eine so erfolgreiche Saison spielen wie 2018/19, muss laut Kopp „vieles passen“. Und sollte sogar alles passen, traut er seinem Team einen Platz unter den ersten fünf zu. Allerdings betont er, dass der Aufstieg kein Thema sei. „Wir denken nur von Spiel zu Spiel und schauen, wie es läuft“, so Kopp. Mit dieser Methode fuhren die Wessobrunner bereits in der vergangenen Saison ganz gut. Zum Start am kommenden Sonntag empfängt Wessobrunn den TSV Ingenried (15 Uhr), der in der abgelaufenen Saison wie die Wessobrunner lange Zeit um den Aufstieg mitspielte.

SC Böbing

Nach dem Abstieg aus der Kreisklasse blieb der SC Böbing trotz eines ungefährdeten Mittelfeldplatzes vergangene Saison in der A-Klasse 8 hinter seinen Ansprüchen zurück. Ursprünglich war das Ziel ein Platz unter den ersten fünf, am Ende wurde es lediglich Rang sieben. In der kommenden Saison heißt es: neuer Trainer, neues Glück. Nachdem Georg Schwaller seinen Abschied eingereicht hat, wird künftig sein bisheriger Co-Trainer Pascal Jaensch das Team betreuen. Jaensch blickt auf eine durchaus gelungene Vorbereitung zurück. „Wir konnten viel ausprobieren, neue Systeme, Spieler auf anderen Positionen“, so der SC-Trainer.

Vor allem die Spieler aus der eigenen Jugend, die ihre erste Saison im Herrenbereich vor sich haben, konnten laut Jaensch in der Vorbereitung durchaus überzeugen. Durch Rotation will der neue Trainer den Konkurrenzkampf innerhalb der Mannschaft anheizen und so das Maximum aus dem Team herausholen. Das Saisonziel formuliert er etwas vage: „oben mitspielen“. Die Saison beginnt für den SC mit Verzögerung. Zum Saisonstart am kommenden Wochenende dürfen sich die Böbinger noch ausruhen. Für sie fällt der Startschuss erst am 14. August beim SV Prem.

Hohenpeißenberg II

Erstmals geht eine Zweite Mannschaft des TSV Hohenpeißenberg in der A-Klasse an den Start. „Der Aufstieg war nicht eingeplant, er war aber auch nicht überraschend“, so die Einschätzung von Trainer Hans Vogel. „Das ist schon eine gute Truppe“, lobt der TSV-Coach. Die Vorbereitung verlief ihm zufolge „nicht so optimal“, da viele Spieler während dieser Zeit Urlaub machten oder verletzt waren.

Inzwischen sind die meisten wieder zurück im Training, daher sieht Vogel dem Saisonstart zuversichtlich entgegen. „Bis dahin sollten alle fit sein“, so Vogel. Das Saisonziel ist der Klassenerhalt. Die Gegner in der A-Klasse kennt Vogel recht gut, denn noch vor etwas mehr als einem Jahr spielte Hohenpeißenbergs Erste in dieser Liga. Das erste Spiel bestreitet die TSV-Zweite am Sonntag auf heimischem Rasen gegen Burggen (17 Uhr). JULIAN GILG

Quelle: Merkur.de

Auch interessant

Mehr zum Thema:

Meistgelesen

SpVgg Unterhaching steigt in den eSport ein
SpVgg Unterhaching steigt in den eSport ein
Nedeljko Tomic: "Musste aufpassen, dass ich nicht weine"
Nedeljko Tomic: "Musste aufpassen, dass ich nicht weine"
Martin Grelics und TuS Geretsried weisen Anschuldigungen von Peter Schmidt zurück
Martin Grelics und TuS Geretsried weisen Anschuldigungen von Peter Schmidt zurück
Luca Faganello Matchwinner für die DJK Waldram im Keller-Krimi bei SF Egling
Luca Faganello Matchwinner für die DJK Waldram im Keller-Krimi bei SF Egling

Kommentare