Starker BCF erreicht ein 2:2 in Ismaning

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Andi Brunner sieht sich und seine Truppe auf dem richtigen Weg.

Wolfratshausen/Ismaning – Der BCF Wolfratshausen bringt sich in Position. Der Landesligist wartete am Samstag beim FC Ismaning mit erstaunlicher Frühform auf und rang dem Bayernliga-Spitzenreiter verdientermaßen ein 2:2 ab.

Andi Brunner sieht sich und seine Truppe auf dem richtigen Weg. Ein nun breiterer Kader sorge für Konkurrenzkampf, und die neuen Akteure würden auch die spielerische Qualität erhöhen, freute sich der Farcheter Übungsleiter.

Indiz für letzteres war der Führungstreffer von Marley Amanquah, der von Ludwig Huber und Max Panholzer in Konterform mustergültig initiiert worden war. Brunner sah seine Equipe in der ersten Spielhälfte „absolut gleichwertig“. Mehr noch: Seine Schützlinge hätten gegen die „beste Offensive der Bayernliga“ über 30 Minuten „gar nichts zugelassen“. Dass jede Nachlässigkeit sogleich ernste Gefahr heraufbeschwören würde, war allerdings auch klar. So war der Ausgleich durch Ismanings Torjäger Mijo Stijepic Folge eines Abstimmungsfehlers. „Wir haben die Mitte etwas zu früh aufgemacht“, tadelte Brunner. Einen Stellungsfehler von Thaddäus Jell, der zum 2:1 für den FCI durch Uli Fries führte, notierte der Trainer als zweiten Lapsus.

Der Rest war eine stimmige Geschichte. Das Verschieben klappte sehr gut, die Folge waren laut Brunner „viele Ballgewinne“. Das Sechser-Duo Huber/Kretzinger harmonierte auf Anhieb ausgezeichnet, und zur Überraschung aller erspielten sich die Farcheter obendrein fünf erstklassige Chancen. Eine davon nutzte Ludwig Lenz zum Ausgleich (75.).

Beide Teams wechselten in Durchgang zwei munter durch. Brunner setzte im Laufe der zweiten Halbzeit nahezu seinen kompletten Kader ein. Ismanings Coach Frank Schmöller attestierte seinem Kollegen, dass sich der BCF dadurch weniger in seinem Spielfluss hatte stören lassen als die Gastgeber.

Die Bilanz des Farcheter Trainers fiel positiv aus: Die Bewegung nach vorne sei gut gewesen und seine Mannschaft in allen Belangen „einen Schritt weiter“. Ein Extra-Lob erhielt Ludwig Huber. Der lange verletzte ehemalige Unterhachinger präsentierte sich bei seinem Comeback „sehr zweikampfstark und präsent in der Luft“. Huber habe auch gleich wieder „eine gute Bindung zur Mannschaft“ gehabt. Oliver Rabuser

Quelle: fussball-vorort.de

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