Erschreckend schwache Vorstellung des FCU

Nur Akalski überzeugt - Pummer-Elf enttäuscht auf ganzer Linie

FC Unterföhring - Der FC Unterföhring hat seinen kleinen Negativlauf um einen neuen Tiefpunkt erweitert. Nach zwei Niederlagen gab es gestern mit dem 1:2 (0:1) beim TSV Schwabmünchen nicht nur die dritte Pleite, sondern auch eine über weite Strecken erschreckend schwache Vorstellung zu sehen.

Auswärtsspiele bei dem im Abstiegskampf erfahrenen Kellerkind der Bayernliga sind kein Zuckerschlecken. Deshalb war es nicht verwunderlich, dass die Hausherren den FCU immer wieder in Gefahr brachten und in den letzten Sekunden der ersten Hälfte fast noch das 2:0 geschossen hätten.

 

Bester Mann der Gäste war wieder einmal Torwart Kiril Akalski, der auch vor dem Schwabmünchener Führungstreffer erst im Eins gegen Eins parierte, dann aber beim Nachschuss machtlos war (23.). Zur Pause hätte eigentlich schon alles klar sein können. Schwabmünchen kämpfte um jeden Ball, lief die weiteren Wege und kaufte Unterföhring so den Schneid ab. Der FCU war harmlos und unsortiert in der Abwehr.

 

Nach dem Seitenwechsel hatte Unterföhring den Spielstand schnell wieder egalisiert. Schon drei Minuten nach Wiederanpfiff schlug Alexander Hollering zu. Er staubte ab, nachdem der Torwart einen Schuss von Andreas Faber gerade noch abwehren konnte. In der Folgezeit entwickelte sich dann ein recht ausgeglichenes Match, was die Gastgeber nicht unbedingt so erwartet hatten. Schwabmünchen hatte neben einigen Ausfällen auch Respekt vor dem FCU, der in den Köpfen der Bayernligisten längst als Spitzenmannschaft angekommen ist.

 

Aber dann kam eben doch wieder die entscheidende Charaktereigenschaft zum Tragen. Schwabmünchen gab nie auf und belohnte sich beim späten 2:1 mit dem hart erarbeiteten Ballglück. Nach einer Unterföhringer Ecke schwärmten die Platzherren mit sieben Mann aus, drückten aufs Tempo und nutzten acht Minuten vor dem Ende die Möglichkeit für den Big Point. Der war verdient, weil Unterföhring eben auf der ganzen Linie enttäuschte und nie die eigentlich deutliche spielerische Überlegenheit auspackte.

 

Deshalb droht dem FCU nun der direkte Anschluss zu den absoluten Spitzenplätzen verloren zu gehen. Mit einer Leistung wie gestern dürfte der Kurzzeit-Tabellenführer sich aus der Topgruppe bald verabschieden.

Quelle: fussball-vorort.de

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