2:1 - Akkurt und Roth treffen zum Heimsieg

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Ein bärenstarkes Heimdebüt lieferte Pullachs Neuzugang Aquayo Benede ab. Er ist eine echte Verstärkung.

SV Pullach - In einem Bayernligaspiel voller Rasse und Klasse schlug gestern Abend der SV Pullach den TSV 1865 Dachau mit 2:1 (1:0). Die Pullacher Tor schossen Orhan Akkurt und Andreas Roth.

Trainer Frank Schmöller, der auf Innenverteidiger Philipp Malige verzichten musste (muskuläre Probleme), sah einen sehr engagierten Beginn seiner Mannschaft. Die Pullacher bewegten sich gut, ließen den Ball laufen und machten gehörig Dampf. Weil aber der hoch eingeschätzte Neuling aus Dachau ordentlich dagegen hielt, blieben Chancen aber Mangelware. Halbwegs gefährlich wurde es zunächst nur bei Standardsituationen. Genau wie in der 18. Minute, als Orhan Akkurt nach einem Freistoß von Gianluca Simari über das Tor köpfte. Ausgerechnet, als die Pullacher Drangperiode beendet schien, fiel dann der Führungstreffer. Christoph Dinkelbach hatte im Mittelfeld den Ball erobert, auf Simari gepasst und von diesem den Ball zurückerhalten, als er von Wilson Onyemaeke gerempelt wurde. Den fälligen Elfmeter verwandelte Akkurt souverän zum 1:0 (34.).

Kurz vor der Pause drehten die Gäste auf. Pullachs Verteidiger Dominik Graunmüller rettete im letzten Moment vor Christian Doll (40.), SVP-Keeper Sandro Volz reagierte großartig gegen Nicolas Walz. Pullachs Manager Theo Liedl zeigte sich zur Pause dennoch hochzufrieden. „Das ist ein gutes Spiel unserer Mannschaft, und die Führung ist verdient.“

Die Führung war aber kurz nach der Pause schon wieder dahin. Dachau kam druckvoll aus der Kabine und wurde für sein mehrminütiges Powerplay mit dem Ausgleich durch Dolls Abstauber belohnt (49.). Wenig später bewahrte Volz sein Team vor dem Rückstand, als er Florian Wolfs Schuss fantastisch parierte. Den Nachschuss jagte Doll über den leeren Kasten (62.). Im direkten Gegenstoß nutzte Andreas Roth eine verunglückte Kopfballabwehr von Franz Hübl im Fallen zur erneuten Pullacher Führung (63.). Danach war wieder Volz gefragt, der dem allein durchgebrochenen Doll den Ball in Weltklassemanier vom Fuß fischte (68.) und auch einen Hübl-Knaller entschärfte (70.). Und als Doll dann doch einmal an Volz vorbeikam, rettete die Unterkante der Latte für den grandiosen Pullacher Torwart.

„Glück, Geschick und Sandro Volz haben uns den Sieg beschert“, bedankte sich Liedl nach dem Schlusspfiff bei seinem überragenden Torwart. Der Manager meinte aber auch: „Wir haben hintenraus auch zwei, drei Chancen gehabt. Deshalb war der Sieg nicht unverdient. Dachau ist eine sehr gute Mannschaft. Sie werden am Ende ganz weit vorne sein. Wenn du gegen eine solche Mannschaft drei Punkte holst, musst du zufrieden sein."

Quelle: fussball-vorort.de

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