Akkurts Tor reicht Heimstetten nicht zum Sieg

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Orhan Akkurt wurde auf der Busfahrt noch fitgeknetet.

SV Heimstetten - 205 Spielminuten lang ist diese Bayernligasaison für den SV Heimstetten perfekt gelaufen. Sechs Tore hat der Absteiger in zwei Partien erzielt, sich keines eingefangen und dadurch sechs Punkte geholt – mehr geht nicht.

Auch jetzt, beim Aufsteiger aus Kirchanschöring, liegt der SVH schon wieder in Führung, nachdem Orhan Akkurt in der Anfangsphase seine Torjägerqualitäten unter Beweis gestellt hat.

Doch dann folgt – spielübergreifend gesehen – jene 206. Minute. Nach einer Ecke der Gäste fährt Kirchanschöring einen Konter; den ersten Ball kann Marijan Krasnic noch parieren, doch bei Yasin Gücans Nachschuss ist der SVH-Torwart machtlos. Der Treffer ist nicht nur das erste Gegentor für die Heimstettner, sondern führt auch zu ihrem ersten Punktverlust: Ausgerechnet beim bis dato erfolglosen Neuling kommt der Absteiger nur zu einem 1:1.

„Vor allem hinten raus wäre durchaus ein Sieg drin gewesen“, findet Trainer Heiko Baumgärtner. Allerdings will er mit seiner Elf nicht allzu hart ins Gericht gehen: „Wir haben sieben Punkte aus drei Spielen geholt – das ist richtig gut.“ Zudem sei Kirchanschöring bislang der stärkste Gegner gewesen, so Baumgärtner. „Da muss man auswärts vielleicht auch mal mit einem Punkt zufrieden sein.“

Dabei erwischt seine Elf vor über 500 Zuschauern einen Traumstart. Schon nach sechs Minuten schiebt Orhan Akkurt eine Flanke von Sebastiano Nappo ins Netz. Ausgerechnet Akkurt, der im Bus noch wegen Rückenproblemen von Physiotherapeutin Carmen Znika behandelt werden muss. „Bei der Abfahrt hieß es, dass er nicht spielen kann“, berichtet sein Trainer. „Doch dann ging’s zum Glück doch.“

Nach der frühen Führung sei jedoch nicht etwa seine Mannschaft sondern Kirchanschöring stärker geworden, bemängelt Heiko Baumgärtner. „Vielleicht hat der eine oder andere im Unterbewusstsein gedacht, dass es jetzt so weiter flutscht.“ Die Strafe folgt auf dem Fuß: In der 26. Minute gelingt dem Aufsteiger der Ausgleich, und auch in der Folge hat Kirchanschöring Oberwasser. „Da haben wir so unsere Probleme gehabt“, räumt der SVH-Coach ein.

Nach dem Wechsel übernehmen die Gäste jedoch wieder die Kontrolle über die Partie. „Gefühlt hatten wir siebzig Prozent Ballbesitz“, sagt Baumgärtner. „Und in der Schlussphase hatten wir auch noch mal drei gute Chancen.“ Die beste davon vergibt Manuel Duhnke, der aus zehn Metern seinen Meister im SVK-Keeper findet (84.). So bleibt es letztlich bei der Punkteteilung, wobei sich der Aufsteiger diesen Erfolg verdient habe, bilanziert Baumgärtner. Seine Elf sei dagegen „schon etwas auf dem Zahnfleisch“ dahergekommen. Der Trainer musste unter anderem auf die angeschlagenen Daniel Steimel und Lukas Riglewski verzichten. „Jetzt haben wir nach der englischen Woche etwas Zeit zum Durchschnaufen. Ich hoffe, dass der eine oder andere Verletzte im Heimspiel am Freitag gegen Kottern wieder dabei ist.“

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Quelle: fussball-vorort.de

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