Neuland für Fußball-Fans

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Gespannt verfolgen die Aktionäre den Ausführungen von Geschäftsführer und Haching-Boss Manni Schwabl. 

Die Hachinga-Halle war bei der ersten Aktionärsversammlung der SpVgg Unterhaching gut besucht: Der Kurs stimmt.

Unterhaching– Aktionärsversammlungen sind im Fußball eine exotische Sache. Schließlich sind Borussia Dortmund und die SpVgg Unterhaching in Deutschland die einzigen Fußballvereine, die an der Börse gehandelt werden. Entsprechend unroutiniert gingen die meisten der anwesenden Aktionäre in die Veranstaltung im sehr gut besuchten Festsaal der Hachinga-Halle, wo bereits um 11 Uhr das eine oder andere Weißbier auf dem Tisch stand und das kostenlose bayerische Büffet regen Absatz fand. Auch SpVgg-Präsident Manni Schwabl, der als Geschäftsführer der SpVgg Unterhaching Fußball GmbH & Co. KGaA die Versammlung mit seiner Rede eröffnete, schien ein wenig unsicher und er konnte sich nicht so recht entscheiden, ob er wie gewohnt bairisch oder doch lieber hochdeutsch reden sollte. Egal: Verstanden haben seinen Mix alle.

Und er konnte den allergrößten Teil der Aktionäre, unter ihnen 2226 Einzelaktionäre (insgesamt waren knapp 94 Prozent des Stammkapitals des Fußball-Drittligisten in der Hachinga-Halle versammelt), beruhigen. Insgesamt befindet man sich als Tabellenvierter auf Kurs, nach wie vor ist in den nächsten zwei, drei Jahren der Aufstieg in die 2. Liga angepeilt. Auch im Nachwuchsleistungszentrum, das sich die SpVgg pro Jahr rund eine Million Euro kosten lässt, geht es stetig voran. Schwabl sprach von zwei Talenten, die später einmal allerhöchsten Ansprüchen genügen könnten. „Wenn wir alle geduldig, normal und bodenständig bleiben, dann habe ich das Gefühl, dass was sehr Gutes entstehen kann“, richtete Schwabl optimistische Worte an die Aktionäre. Er meinte damit die 2. Liga, wo dann auch richtig Geld verdient werden kann.

Ein Eckpfeiler ist für den Haching-Boss dafür auch eine eigene Heimat, sprich die Übernahme des Stadions von der Gemeinde Unterhaching. „Er hoffe, in dieser Angelegenheit mit der Gemeinde im nächsten halben Jahr zu einer „vernünftigen Lösung zu kommen.“
Zu Aktie: Im Juli konnte man sie für 8,10 Euro erwerben, gestern stand sie bei 9,15 Euro. 

Quelle: Merkur.de

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