Regionalliga

Aktionen vom Allerfeinsten: Freisinger Volleyballer machen kurzen Prozess mit Regenstauf

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Das war stark: Die Volleyballer des SC Freising hatten die Niederlage im samstäglichen Topspiel gut weggesteckt und besiegten den TB/ASV Regenstauf in nur 65 Minuten mit 3:0.

Sie sind zurück in der Erfolgsspur: Die Regionalliga-Volleyballer des SC Freising setzten sich gegen den TB/ASV Regenstauf im Schnelldurchgang mit 3:0 durch.

Freising – Bestens erholt präsentierten sich die Volleyballer des SC Freising nach der 1:3-Niederlage im Topspiel gegen den VC DJK München-Ost-Herrsching II. Keine 24 Stunden später, am Sonntagnachmittag, schickten sie den TB/ASV Regenstauf mit 3:0 (25:14, 25:15, 25:22) zurück in die Oberpfalz und eroberten damit den dritten Tabellenplatz in der Regionalliga Süd-Ost.

Nach dem fulminanten ersten Satz – mit dem 25:14 waren die Regenstaufer noch gut bedient – stand bei den Fans nur noch die Frage im Raum, ob das SCF-Team den 3:0-Sieg in unter einer Stunde schaffen würde. Am Ende waren es 65 Minuten. Das lag am dritten Durchgang, in dem die Gäste versuchten, über den Kampf ins Spiel zu finden, und sich bei den Freisingern allmählich der Schlendrian einstellte. Sportclub-Trainer Falk Ullmann zeigte dafür ein wenig Verständnis: „Es ist schon klar, dass es schwierig ist, nach zwei so dominanten Sätzen die Konzentration auf dem Feld hochzuhalten.“

SC Freising gerät nur im dritten Satz kurzzeitig in Bedrängnis

Falk Ullmann musste beim Stand von 13:15 im dritten Abschnitt die erste Auszeit nehmen – und danach gleich die zweite beim 15:17. Die Domstädter hatten durch einige Nachlässigkeiten und eine zu hohe Fehlerquote den Gegner stark gemacht, der plötzlich Oberwasser bekam und immer wieder die SCF-Defensive in Bedrängnis brachte. Im Gegensatz zu den beiden anderen Sätzen war der SCF-Block durchlässig geworden, in der Feldabwehr fehlte die nötige Beweglichkeit. „Dafür, dass wir am Samstagabend gegen München-Ost-Herrsching ein sehr hartes Spiel hatten, war das allerdings schon in Ordnung. Wichtig war vor allem, dass wir im dritten Satz die Stimmung am Ende wieder hochhalten konnten“, sagte ein rundum zufriedener SCF-Diagonalspieler Simon Goisser.

Die beiden Auszeiten hatten sich letztlich gelohnt. Ullmanns Ansagen fruchteten – und so gab’s am klaren Sieg nichts mehr zu rütteln.

SC Freising überzeugt mit Spielzügen für die Galerie

Das, was die Freisinger am Samstag gegen die Herrschinger und am Sonntag gegen die deutlich schwächeren Regenstaufer aufs Parkett legten, war vom Allerfeinsten. Die Abläufe innerhalb der Mannschaft stimmten – egal, wer auf dem Feld stand. So fanden die Freisinger gegen die Regenstaufer immer wieder Gelegenheiten, im Angriff etwas zu zaubern. Da war beispielsweise die Aktion, als Spielmacher Maximilian Brunner aus einer schwierigen Feldabwehr heraus seinen Kollegen Lukas Viebahn freispielte, der dann den Ball in den gegnerischen Dreimeterraum donnerte. Immer wieder gelang es den Freisingern dank eines variantenreichen Angriffswirbels, die Gäste schwindlig zu spielen.

Das sehe derzeit schon sehr gut aus, sagt Coach Falk Ullmann. Er will dennoch dafür sorgen, dass sein Team Bodenhaftung behält. Die Niederlage gegen Herrsching habe gezeigt, dass zu einer absoluten Spitzenmannschaft noch etwas fehle. „Wichtig ist, dass wir nach dem Sieg gegen Regenstauf nichts mit dem Abstieg zu tun haben werden“, sagt Ullmann, der in den verbleibenden drei Spielen vor der Weihnachtspause von seiner Truppe natürlich noch drei Siege fordert.

Aufstellung:

Brunner, Geißelmeier, Goisser, Kock, Krumbholz, Lösch, Panev, Steinberg, Viebahn.

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Quelle: Merkur.de

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