Benede übernimmt Pullach als Spielertrainer

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Freut sich auf seine neue Aufgabe: Alexander Benede (r./hier mit Daniel Leugner). 

Fußball-Bayernligist SV Pullach ist auf der Suche nach einem Nachfolger für den zum Saisonende scheidenden Trainer Frank Schmöller fündig geworden: „Alexander Benede wird die Position als Spielertrainer übernehmen“, verkündete jetzt Manager Theo Liedl. „Damit haben wir, glaube ich, eine gute interne Lösung gefunden.“

UnterhachingSeit 2014 trägt Benede das SVP-Trikot, ist dort als Abwehrchef Schmöllers verlängerter Arm auf dem Spielfeld. Dabei heuerte der Linksfüßler schon als Routinier bei den Raben an: In der Jugend spielte er beim TSV 1860 und beim FC Bayern, für den er auch zwölf Drittligaeinsätze in der Saison 2008/2009 an der Seite der späteren Nationalspieler Thomas Müller und Holger Badstuber absolvierte. Danach kickte Benede in der Bayernliga für den TSV Aindling und den BC Aichach, mit dem er 2014 Meister wurde.

Die Funktion als aktiver Coach auf diesem Niveau sei anspruchsvoll, aber für den 29-Jährigen durchaus zu stemmen, findet Liedl: „Das ist eine Irrsinnsaufgabe in der Bayernliga. Alex muss noch wahnsinnig viel lernen. Aber er ist jetzt schon einer, der die Mannschaft im Griff hat.“

Dabei scheut sich Benede nicht vor klaren Ansagen an seine Nebenleute. „Alex gibt gerne mal verbal Gas“, so Liedl, der indes davon überzeugt ist, dass sich der Schmöller-Nachfolger in neuer Rolle etwas ruhiger präsentieren wird.

Zudem würde der Manager gerne Benedes ehemaligen Mitspieler Bernd Häfele als Co-Trainer halten: „Bernd ist von der Mannschaft ebenfalls schon akzeptiert und ein ruhender Pol.“

Eine Entscheidung soll noch während der Vorbereitung auf die Frühjahrsrunde fallen, die bei den Raben am Montag begonnen hat. Den ersten Test bestreitet der SV Pullach am Mittwoch (19.30 Uhr) beim Landesligisten TSV Grünwald. Derzeit liegt der Meister des Jahres 2017 hinter dem weit enteilten SV Türkgücü Ataspor auf Rang zwei der Bayernliga Süd.

Dass Benede gleich an die erfolgreichen Jahre unter Schmöller, der mit dem Verein seit 2015 neben dem Titel drei zweite Plätze holte, anknüpfen wird, verlangt Liedl nicht, doch er glaubt, dass das Team auch künftig ordentlich in der fünfthöchsten Spielklasse mitmischt, zumal Benede als Trainer einer Fußballschule wertvolle Kontakte pflegt: „Er hat dadurch die Möglichkeit, an gute Spieler heranzukommen wie etwa Simon Rauscheder.“

Der junge Verteidiger aus der Jugend des TuS Geretsried hat in der Innenverteidigung voll eingeschlagen und kickt ab der neuen Saison vermutlich direkt neben seinem Chef.

Quelle: Merkur.de

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