– Fischbach fordert ersten Dreier von der SG Ohlstadt

Alle Spiele: In Uffing muss vielleicht sogar der Trainer ran

Johannes Fischer hilft in der SVO-Reserve aus. f: or

Landkreis – Nur ein Team daheim – das kommt in der A-Klasse 6 auch nicht oft vor. Lediglich die SG Ohlstadt/Grafenschau darf auf dem eigenen Rasen (diesmal in Ohlstadt) ran. Die SG Oberau/Farchant könnte mit einem Dreier in Eberfing erstmals den Rivalen aus Krün abfangen.

SF Bichl – SV Eschenlohe

„Nimm es mit Humor, du kannst es nicht ändern“ – das hat sich Thomas Hesse gedacht, als er mit der Ausfall-Liste für das Wochenende konfrontiert wurde. Zwar steht immer noch der erste Saisonerfolg für Eschenlohe aus, der sei in Bichl aber nicht „unserer primäres Ziel“. Hesses Zurückhaltung fußt auf der Muskelverletzung von Abwehrmann Christof Barth, zugezogen im Training, sowie einem privaten Termin von Stephan Hopfensberger. Philipp Straub wurde kurzerhand auf Abruf gesetzt. Beim Kapitän schwingt der Geburtstermin seiner Tochter mit, aushelfen würde er wohl zur Not. „Der Kader ist klein, aber wir fahren nicht ängstlich nach Bichl“, sagt der Coach. Immerhin habe man den Sportfreunden im Vorjahr satte vier Zähler abgeknöpft. Hesse setzt zunächst auf das bewährte 4-4-2-System, regt aber als „Plan B“ ein Fünfer-Mittelfeld an.  or

SG Ohlstadt/Grafena. – ASV Antdorf II

SG-Trainer Tobias Fischbach spricht Klartext: „Jetzt muss ein Sieg her, sonst wird der Abstand zu groß.“ Trainiert wurde wie gewöhnlich fleißig am Boschet, und auch Gespräche mit dem Spielerrat führten zu einer positiven Bewertung der Situation: „Es ist noch Leben in der Mannschaft“, versichert Fischbach. Leichtigkeit, Dynamik und Selbstvertrauen sind eben keine Konstante bei einer so jungen Mannschaft, die am Sonntag die Erfahrung von Johannes Fischer nutzen kann. Der Kapitän der Kreisliga-Elf ist arg beschäftigt mit dem Hausbau, so dass an regelmäßiges Training nicht zu denken ist. Auch Simon Nutzinger hat sich als Alternative für eine halbe Stunde angeboten. Trotz gravierender Zehenverletzung. Zuletzt schmerzte sogar das Knie ob der entlastenden Fehlstellung. „Ich kann nicht in ihn reinschauen, das muss er selbst wissen“, kommentiert Fischbach Nutzingers Angebot trocken. Fehlen werden dem SVO die am Knie verletzten Florian Weber und Tobias Reißl.  or

ASV Habach II – SV Uffing II

Einmal mehr ist die Personallage an der Uffinger Rigistraße am Anschlag. „Das zieht sich auch noch etwas“, klagt Florian Neuner. Er illustriert die angespannte Lage anhand einer ganz bestimmten Personalie. Markus Fastl, vor zwei Jahren noch Coach der Uffinger Reserve, sitzt für alle Fälle auf der Bank. Und sollte Wolfgang Gutsmiedl, „der noch fraglich ist“, tatsächlich nicht auflaufen können, füllt der aktuelle Trainer den Kader auf. „Dann spiele ich selber, damit wir 14 Mann haben.“ Neuner ist nicht zu beneiden. Den Kader zu benennen, gleicht einer Bastelstunde. Diesmal mussten ihm Philipp Brandner, Moritz Güntzer und Michael Weingand absagen. Trotzdem wäre nach der 0:4 Abfuhr in Oberau ein Punkt beim Kellerkind eigentlich Pflicht. „Verlieren darfst du da drüben nicht.“ or

1. FC Penzberg II – FC Mittenwald

Allmählich traut sich Helmut Schug nicht mehr über die massiven Ausfälle zu sprechen. Vielmehr werden sie ihm unheimlich. Da freue man sich, wie im Fall Fabian Wörnle, über einen Rückkehrer, „dann fallen plötzlich wieder andere aus“. Schugs Fazit diesbezüglich: „Es ist furchtbar.“ Für die Partie in Penzberg muss der Coach auf Mike Savcak, Seppi Gerstmeir, Josef Hornsteiner, Michael Geigl und wohl auch Jan Kunze verzichten. Da Schug beide Herrenteams des FCM betreut, sieht die Trainingsbeteiligung in diesem Kontext „gar nicht mal so schlecht“ aus. Nur wenn es dann am Wochenende ans Auseinanderdividieren geht, lichten sich die Reihen. Was Schug ebenfalls umtreibt, ist die Zahl an Gegentoren. Stand heute haben die Mittenwalder die meisten Tore (16) kassiert. Die Ursache sieht der Coach am fehlenden Torhunger des Teams. „Wir lassen vorne viele Chancen liegen, müssen dann aufmachen und kassieren die Gegentore.“  or

SV Söchering – TSV Oberammergau

Es ist ein Kuriosum, dass die Spiele der Oberammergauer Kicker in der A-Klasse bisher immer enge Geschichten waren. Nie gab es mehr als ein Tor Unterschied. Die Bilanz bisher ist komplett ausgeglichen: Zwei Siege, zwei Unentschieden, zwei Niederlagen, sogar beim Torverhältnis heißt es 9:9. In keinem Fall schlecht für den Aufsteiger, der sich durchaus akklimatisiert hat in der A-Klasse. Nur in einem Punkt reicht es Trainer Markus Mayer noch nicht ganz. Die Torausbeute könnte besser sein. „Wir lassen zu viel aus“, sagt er. „Unsere Jungs da vorne sind eigentlich schon recht cool, aber das ist halt nicht mehr die B-Klasse.“ In der unteren Liga musste das Team nicht ganz so effizient sein – und gewann die Partien dennoch. Das funktioniert eine Stufe weiter oben eben nicht mehr so leicht. Speziell in Söchering gilt es, nicht zu großzügig mit den Chancen umzugehen. „Ein unangenehmer Gegner“, urteilt Mayer. Viele lange Bälle erwarten die TSV-Offensive. Davor ist dem Coach aber nicht bange. „In der Defensive stehen wir ganz gut.“  cf

SV Eberfing – SG Oberau/Farchant

Sebastian Schmölzl geht es derzeit eigentlich nur um eines: Konstanz. „Dass wir Spieler haben, die was können, das ist ja auch keine völlige Neuigkeit“, betont der Trainer der SG Oberau/Farchant. Erst recht nicht, da die beiden Kader der Nachbardörfer nun zusammengeworfen wurden. Doch: Eine echte Entwicklung sieht der frühe Top-Torhüter erst, wenn es gelingt, über längere Strecken auch mal das zuletzt gegen Uffing gezeigte Level anbieten zu können. „Wenn jetzt gleich wieder ein Rückschlag kommt, dann bringt uns das alles nichts“, sagt Schmölzl offen. Eberfing ist ein gefährliches Pflaster. „Wir kennen ja die üblichen Verdächtigen dort“, sagt er. „Gibst du denen zehn Freistöße und acht Ecken, dann wird es halt schwierig.“ Clever müsse die SG spielen. Trainiert wird derzeit immer auf dem Belag, der am Wochenende ansteht. Also diese Woche auf dem alten Platz in Farchant. Denn das Feld in der Föhrenheide ist wohl länger nicht bespielbar.  cf

Quelle: Merkur.de

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