Kreisklasse München 6

Alle Vorschauen der KK 6: Duelle gegen den Strudel und für die Nerven

Richtungsweiser für den Erfolg: Coach Carsten Altstadt steht mit seinem FC Parsdorf das Derby in Poing bevor. foto: c. riedel

In der Kreisklasse München 6 geht es am Wochenende wieder rund. Alle Vorschauen:

TSV Poing – FC Parsdorf So. 14:30

In der Jugendarbeit machen die beiden Nachbarvereine gemeinsame Sache. Das spiele laut FCP-Kapitän Peter Rauch bei den Derbys aber gar keine Rolle: „Alle gemeinschaftlichen Beziehungen werden für 90 Minuten beiseite gelegt. Danach können wir wieder zusammen Jugendarbeit machen.“ Das hätte man bereits am vergangenen Sonntag erkannt, als die beiden Reserve-Mannschaften in der C-Klasse gegeneinander spielten (2:0-Sieg für den FCP).

Die Tabellensituation in der Kreisklasse ist bei beiden Vereinen nach 14 Spieltagen (der FCP hat noch ein Nachholspiel gegen den TSV Grasbrunn zu absolvieren) ähnlich. Die Abstiegszone ist gefährlich nahe, der unter Sportlern bekannte „Strudel“ droht. „Wir wollen das Spiel gewinnen und da hinten raus. Das nervt nämlich“, gibt sich Rauch kämpferisch. Er glaubt, dass die Poinger nach der jüngsten 0:4-Niederlage gegen die Reserve des TSV Ebersberg bis in die Haarspitzen motiviert sein werden. Poings Trainer Stefan Bürgermeier kann wieder auf Urlauber Raphael Burseg zählen. Dafür fehlt Benedikt Obermaier rotgesperrt.  jpi

TSV Grafing – SpVgg Höhenkirchen So. 14:30

Das Spiel der Bärenstädter wird auf Kunstrasen stattfinden. Laut Abteilungsleiter Matthias Stockinger habe dies aber keinen mannschaftstaktischen Hintergrund. „Als Tabellenführer sollten wir das Selbstvertrauen haben, jeden Gegner auf jedem Platz zu schlagen“, so Stockinger. Mit Blick auf die anhaltenden Regenfälle möchte der TSV Grafing seinen Rasenplatz noch schonen. Die SpVgg Höhenkirchen wird mit dieser Entscheidung wohl keine Probleme haben: Sie trainieren sowieso auf Kunstrasen.  jpi

FC Ebersberg – TSV Egmating So. 14:15

Es ist ein harter Schlag, den die Spieler und Verantwortlichen des FC Ebersberg verkraften müssen. Der plötzliche Tod von FCE-Urgestein Günter Binder war ein Schock. Vor dem Kreisklassenduell mit dem TSV Egmating wird es eine Gedenkminute geben. Dazu spielen die Gastgeber mit Trauerflor. 29 Jahre lang war Binder als Funktionär beim FCE tätig. Bei der Mitgliederversammlung im April des vergangenen Jahres sagte er noch: „Ich werde immer beim FCE bleiben.“  jpi

FC Falke – TSV Hohenbrunn Sa. 14 Uhr

Den Rückrundenauftakt haben die Markt Schwabener um FC-Trainer Alexander Schmidbauer bereits vergeigt. Die Führung aus der ersten Halbzeit hatte keinen Bestand (3:1 für die Reserve des Kirchheimer SC). Der TSV Hohenbrunn liegt derzeit auf einem Abstiegsplatz – hat allerdings nur drei Punkte weniger als der FC Falke. Diese Saisonphase sei laut Schmidbauer „entscheidend“. Möchte man die Nerven der Falke-Fans schonen, wäre ein Sieg gegen die Münchner Pflicht. Schmidbauer: „Der Kader ist voll. Die Spieler sind fit. Wir werden alles dafür geben, den Abstand zu den Abstiegsrängen zu vergrößern.“  jpi

Quelle: Merkur.de

Auch interessant

Mehr zum Thema:

Meistgelesen

Aupperle: „Wir sind reifer geworden“
Aupperle: „Wir sind reifer geworden“
Rückkehrer Zanger soll ESV Penzberg Klassenerhalt sichern
Rückkehrer Zanger soll ESV Penzberg Klassenerhalt sichern
So geht Jetzendorfs Gädke mit Rassismus um
So geht Jetzendorfs Gädke mit Rassismus um
Vorbeck: Dank 1860 Rosenheim die große Trainer-Karriere?
Vorbeck: Dank 1860 Rosenheim die große Trainer-Karriere?

Kommentare