Alles im Lot beim VfR Garching

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An einem Strang: Beim VfR stimmen zur Zeit sowohl Leistung als auch Stimmung.

VfR Garching - Das Schlimmste scheint überstanden zu sein. Personell lichten sich die Probleme des VfR, der seine kleine Aufstellungskrise mit 13 Punkten und Tabellenplatz zehn mehr als gut gemeistert hat.

In der Regionalliga wird gemunkelt, dass der Bayreuther Etat an der Siebenstelligkeit kratzt. Dafür war die Ankündigung schon fast bescheiden, nach der überlegenen Meisterschaft in der Bayernliga einen einstelligen Tabellenplatz anzustreben. Aktuell steht der fränkische Traditionsverein aber auf dem letzten Rang mit sieben Zählern.

Garchings Fußballchef Franz Hölzl lehnt den Etatvergleich ab: „Wir lieben den sportlichen Vergleich mit klangvollen Namen. Es geht nicht um Etatvergleiche.“ Deshalb freue er sich auf das Flutlichtspiel zum Start des Wochenendes.

Neben dem Wochenende ist beim VfR auch eine deutliche personelle Entspannung in Sicht. Auf den Garchinger Sportplätzen ist Dennis Vatany schon einige Kilometer gelaufen. Seine Rückkehr in das Mannschaftstraining steht nun unmittelbar bevor. Dennis Niebauer wird in dem Auswärtsspiel vor den Toren Bayreuths wieder die Fäden in der offensiven Mittelfeldzentrale ziehen können. Seine Rückenprobleme werden aktuell von Tag zu Tag besser. Unter Umständen hat er seinen Bruder Mike auf dem Feld als Absicherung direkt hinter sich. Der ältere Niebauer ist nämlich ein heißer Kandidat für die Zentrale, weil Neuzugang Lukas Genkinger in der Abwehr – wo Niebauer bisher eingesetzt war – einen sehr guten Start hingelegt hat. Der Neuzugang aus der Jugend des FC Bayern überzeugte 45 Minuten lang gegen Greuther Fürth II und ist nun offenbar bereit für die Startelf.

Franz Hölzl zieht den Hut vor seinem Zugang zum Transferfinale: „Es hat mich schon überrascht. Wie er nach einem Jahr Spielpause so selbstbewusst aufgetreten ist.“ Es war aber auch deutlich zu sehen, dass Genkinger aufgrund seiner Schulung beim FC Bayern schnell die taktischen Vorgaben umsetzen konnte.

Während nach knapp einem Drittel der Saison schon einige Trainer wackeln oder bereits geflogen sind, herrscht in Garching Zufriedenheit. Was Trainer Daniel Weber angeht, ringt Hölzl anfangs zwar fast um Worte – allerdings aus anderem Grund: „Man kann ihn einfach nicht genug loben. Er lebt uns einiges vor mit seinem Ehrgeiz, seiner professionellen Arbeit und er hilft dem Umfeld.“ Der Coach ist für ihn die Basis: „Daniel Weber stellt in Garching die Weichen für unsere Wohlfühlatmosphäre.“

Voraussichtliche Aufstellung: Wachenheim (Seibold) – Genkinger, Mayer, Steinacher, Suck – G. Ball, M. Niebauer – D. Niebauer, R. Rudnik, Arzberger – Prunitsch

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Quelle: fussball-vorort.de

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