Alles gut beim SV Pullach

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„Der Peter ist sehr vielseitig“: Ein Sonder-Lob von Trainer Frank Schmöller erhält der zweifache Pullacher Torschütze Peter Beierkuhnlein (r.).

SV Pullach - Trotz einer etwas schwächeren Vorstellung als zuletzt reichte es für den SV Pullach beim BCF Wolfratshausen zu einem 3:1 (1:1)-Sieg.

„Davor haben wir zwei Spiele sehr gut gespielt und nicht gewonnen, jetzt haben wir nicht ganz so gut gespielt, aber dafür drei Punkte geholt“, kommentierte Trainer Frank Schmöller den Erfolg in Anspielung auf die vorangegangenen Spitzenspiele in Pipinsried (0:1) und gegen Rain (1:1).

Die Gastgeber von der Loisach leisteten auf dem engen Nebenplatz – der Hauptplatz war wegen Arbeiten an der Laufbahn gesperrt – zunächst kräftigen Widerstand. „Wolfratshausen hat 30 Minuten lang richtig gut gespielt“, meinte Schmöller anerkennend, „aber dann haben sie sich selbst dezimiert.“ Sebastian Pummer leistete sich einen Ellbogenschlag gegen Christoph Meißner (32.). Rot für den BCF-Spieler war die logische Konsequenz.

Damit schien der Weg für einen Raben-Sieg geebnet, zumal Peter Beierkuhnlein bald darauf im Anschluss an eine abgewehrte Ecke per Volleyschuss die Führung erzielte (42.). Doch Sekunden vor dem Pausenpfiff glich Werner Schuhmann für Wolfratshausen aus (45.). Schmöller ärgerte sich sehr über den Gegentreffer: „Wir sind in Überzahl, lassen aber drei, vier Gegenspieler unbedrängt laufen, kriegen so einen unnötigen Einwurf gegen uns und daraus dann ein abgefälschtes Tor. Und das kurz vor der Halbzeit.“

Dafür setzte seine Mannschaft gleich nach dem Wechsel eine besonders schöne und auch erfolgreiche Aktion. Gianluca Simari, gerade gekommen, um gegen die dezimierten Hausherren das Angriffsspiel zusätzlich anzukurbeln, leitete die erneute SVP-Führung mit einem schönen Pass auf Maximilian Schuster ein, dessen Flanke Orhan Akkurt einköpfte (49.). „Eine blitzsaubere Kombination“, lobte Schmöller. Als in der 66. Minute mit Patrick Motzkau ein BCF-Spieler nach einem Handspiel auch noch die Ampelkarte sah, schien die Partie gelaufen. Doch auch mit zwei Mann mehr tat sich Pullach schwer. „Wir haben das nicht so gut ausgespielt“, bemängelte der Trainer. Das 1:3 in der 82. Minute bedeutete dann aber die endgültige Entscheidung, und auch dieses Tor konnte sich sehen lassen: Nach einer weiteren Schuster-Flanke war Beierkuhnlein per Flugkopfball zur Stelle. Schmöller freute sich für den so verlässlichen Akteur, der zuletzt von der linken Verteidigerposition ins Mittelfeld vorgerückt war: „Peter ist sehr vielseitig, das schätze ich an ihm. Die zwei Tore gönne ich ihm von Herzen.“ Und am Ende zeigte sich Schmöller auch mit dem Gesamtauftritt einverstanden: „Wichtig waren heute die drei Punkte. Damit ist alles gut.“

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Quelle: fussball-vorort.de

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