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Handball-Landesliga

Altenerding kassiert 42 Gegentore in 60 Minuten

Ordentlich zugepackt haben die Altenerdinger. Letztlich aber hatten (lila Dressen, v. l.) Kilian Schweinsteiger, Simon Rüdiger und Bernhard Glas gegen die Gäste um Matthias Kreuzer (2. v. r.) keine Chance.
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Ordentlich zugepackt haben die Altenerdinger. Letztlich aber hatten (lila Dressen, v. l.) Kilian Schweinsteiger, Simon Rüdiger und Bernhard Glas gegen die Gäste um Matthias Kreuzer (2. v. r.) keine Chance.

Am Ende waren die Handballer der SpVgg Altenerding im Landesligaspiel gegen Dietmannsried/Altusried ohne Chance.

Altenerding – Sie unterlagen zu Hause mit 33:42 (14:21) Toren und stecken damit weiter im hinteren Tabellenfeld fest.

Altenerdings Trainer Nico Jovanovic bescheinigte seinen Schützlingen aber wenigstens Kampfgeist: „Nur hat wegen der schlechten Vorbereitung einfach hinten die Abstimmung gefehlt.“ Dazu musste der Coach wieder auf einige Spieler verzichten. Lukas Donaubauer probierte es beim Aufwärmen, seine Verletzung erwies sich allerdings als zu große Bürde. Er konnte nicht mitmachen. Christopher Schmalz und Kilian Schweinsteiger spielten angeschlagen.

Altenerding geriet schnell 2:6 ins Hintertreffen, kämpfte sich aber wieder heran. Als Schmalz nach gut zehn Minuten das 5:6 erzielte, kam Hoffnung auf. Bis zum 8:9 blieb es eng, dann aber ließen die Kräfte bei den Biber-Männern angesichts fehlender Auswechselmöglichkeiten nach.

Die Gäste zogen auf 15:10 davon, ehe die Altenerdinger noch einmal die letzten Kräfte mobilisierten. Besonders der über die gesamte Partie stärkste Akteur Severin Henrich stemmte sich dagegen und traf zweimal. Bernhard Glas sorgte für das 13:15. Gerade in dieser Phase aber gab es diverse Zeitstrafen gegen die SpVgg – insgesamt waren es sieben im ersten Abschnitt. Jovanovic: „Das hatte natürlich mit der fehlenden Abstimmung zu tun, teils waren sie aber auch nicht unbedingt berechtigt.“ Dietmannsried/Altusried zog in Überzahl wieder davon und führte zur Pause 21:14.

In der zweiten Hälfte versuchte Altenerding in der Abwehr weiter alles. Aber egal, ob offensive oder defensive Ausrichtung, teils sogar Manndeckung – es wollte gegen die schnellen Gäste nichts funktionieren. So kamen die Gastgeber nicht näher als auf sieben Tore heran.

Am Ende kassierte Altenerding 42 Gegentore: „Das ist einfach viel zu viel“, kritisierte der Coach. Die Hauptgründe für den schlechten Lauf sieht er in den Verletzungen im Oktober von Quirin Huber und Julian Rieß: „Die Ausfälle dieser beiden Leistungsträger konnten wir vor allem in der Defensive nie kompensieren.“ Dazu hätten seine Jungs vorne viel zu viele Einzelaktionen aufs Feld gelegt, anstatt als Mannschaft zu funktionieren. So hatte man auch gegen Dietmannsried keine Chance. Aber noch sieht Jovanovic nichts verloren, auch wenn sein Team jetzt Tabellenzwölfter ist: „Bis zum achten Rang ist der Rückstand nicht so groß, und in der Rückrunde kommen wichtige Spieler zurück.“ Man müsse die Lockerheit zurückgewinnen und sich stabilisieren – dann klappe es auch wieder mit Erfolgserlebnissen, ist er überzeugt.

SpVgg-Tore:

Severin Henrich 11/3, Christopher Schmalz 8/1, Simon Rüdiger 3, Kilian Schweinsteiger 3, Joseph Whynalek 2, Bernhard Glas 2, Thomas Peteranderl 2, Maximilian Arnold 2.

Bernd Heinzinger

Quelle: Merkur.de

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