1:1-Unentschieden gegen SC Wörnsmühl

„Schlechtester Fußball seit Menschengedenken“: Gaißacher Interimstrainer Simon bedient

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Das Spiel zwischen dem SC Gaißach und dem SC Wörnsmühl endete 1:1.

Interimstrainer Stefan Simon war sichtlich angefressen, nachdem seine Mannschaft gegen den SC Wörnsmühl nicht über ein 1:1 hinausgekommen ist. 

SC Gaißach – SC Wörnsmühl 1:1 (0:1) – Der Gaißacher Interimstrainer Stefan Simon fand nach dem 90-minütigen Abstiegskick gegen den Tabellenletzten deutliche Worte in der Spielanalyse: „Das war der schlechteste Fußball den eine Gaißacher Erste seit Menschengedenken gezeigt hat.“ Tatsächlich war die erste Halbzeit unterirdisch. Ohne Konzept rannten die Hausherren planlos auf dem Platz herum und schlugen die Bälle meist nur weit nach vorne. Die Gäste waren keinen Deut besser, allerdings beim 1:0 (7.) vom Glück begünstigt: Matthias Fichtner nutzte ein Missverständnis zwischen Verteidiger Andreas Schwaiger und Schlussmann David Lang eiskalt aus. Ein Hauch von Gefahr fürs Wörnsmühler Gehäuse kam allenfalls auf, wenn Matthias Beutelrock einen Standard ausführte. Doch weder seine Ecken, noch seine Freistöße führten zu Zählbarem. Das Bild wandelte sich deutlich nach dem Seitenwechsel. Verwundert rieben sich die Zuschauer die Augen. War das dieselbe Elf wie in der zweiten Halbzeit? Bis auf ein paar Auswechslungen tatsächlich. Doch diese Elf hatte einen Matchplan – und nach wenigen Sekunden auch eine gehörige Portion Glück, dass die Gäste einen fragwürdigen Strafstoß an die Latte ballerten. Mit präzisen Pässen über Außen gingen die Gaißacher zu Werke. Ferdinand Hartl lauerte vorne und bekam die Kugel dreimal in aussichtsreicher Position – ohne allerdings Kapital daraus schlagen zu können. Besser machte es Sebastian Sedlmaier, der die wunderbare Vorlage von Florian Sedlmaier über die Linie drückte. Der eingewechselte Florian Hohenreiter (79.) und Johannes Waldherr (85.) hatten in der Schlussphase zwei Riesenchancen zum Sieg, scheiterten aber: Hohenreiter am SCW-Keeper und Waldherr an der fehlenden Präzision. Doch zu diesem Zeitpunkt hatten die Hausherren bereits wieder ihre spielerische Linie verloren und sich ganz dem Niveau der Gäste angepasst. „Da verlassen zwei Verlierer den Platz“, sinnierte Gaißachs sportlicher Leiter Hannes Schlosser nach dem Schlusspfiff, denn dieses Remis bringt keine der beiden Mannschaften näher an die Nicht-Abstiegszone heran.


Quelle: Merkur.de

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