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Anfangs hui - am Ende pfui

- Desolate Vorstellung des SV Ohlstadt in der zweiten Halbzeit

VON ANDREAS KÖGL Ohlstadt - Offenbar nichts gelernt haben die Kicker des SV Ohlstadt aus der dürftigen Vorstellung gegen die TSG Pasing vor zwei Wochen, als sie sich mit dem damaligen Tabellenvorletzten die Punkte teilen mussten. Pasing konnte dadurch den vorletzten Tabellenplatz verlassen und an den SC Oberweikertshofen abgeben. Die wiederum waren gestern zu Gast "Am Boschet". Gegen den SC lief es für den SV Ohlstadt gleich noch schlechter - mit 1:2 (1:1) musste er sich geschlagen geben und erlitt damit seine erste Saisonniederlage. <P>"Absolut verdient", nannte Stefan Schwinghammer die Niederlage. "Die zweite Halbzeit war das Schlechteste, was wir seit langem gespielt haben. Ich hätte zehn Mann auswechseln können." <P>Was den Trainer so in Rage brachte, war vor allem die Einstellung. "Die war einfach indiskutabel", so der erzürnte Übungsleiter. Dabei hatte doch alles so gut angefangen. Schon in der zweiten Spielminute brachte Pierre Schröfele sein Team in Führung. Nach schöner Vorarbeit durch das Bruderpaar Markus und Michael Reißl landete das Leder vor den Füßen Schröfeles, der von der Strafraumgrenze mit einem Flachschuss das 1:0 erzielte (2.). <P>Nach einer weiteren guten Chance durch Markus Reißl, dessen Schuss knapp am langen Eck vorbeischrammte, waren die Gäste an der Reihe. Zunächst wurde ein Tor von Stefan Strohmayer wegen Abseits nicht anerkannt, doch nur zwei Minuten später erzielte Stefan Haselbauer den 1:1-Ausgleich (19.). SVO-Keeper Andreas Frombeck hatte den ersten Schuss noch abgewehrt und war auch beim zweiten Versuch Haselbauers dran, konnte den Ball jedoch nicht daran hindern, ins Tor zu kullern. <P>Noch vor der Halbzeitpause besaß Ohlstadt mehrmals die Gelegenheit, die Partie wieder zu seinen Gunsten zu drehen, doch Markus Reißl scheiterte zweimal an der Querlatte, Engelbert Paschek fand in Gästetorwart Robert Brauer seinen Meister. <P>In der zweiten Spielhälfte verlief die Begegnung sehr zerfahren. Ohlstadt fand keine Mittel, um die Gäste in Gefahr zu bringen. Oberweikertshofen spielte einfach viel engagierter und aggressiver als die Platzherren. Der Siegtreffer kurz vor Schluss fiel allerdings aus einer klaren Abseitstellung. Der unsicher agierende Unparteiische Maximilian Biernath ließ die Partie weiterlaufen und Martin Huber stellte - allein auf weiter Flur - auf 2:1 für die Gäste (87.). <P>"Diese Niederlage ist hoffentlich lehrreicher als ein Unentschieden", appelliert Schwinghammer an die Lernfähigkeit seiner Mannschaft. <P></P>

Quelle: Merkur.de

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