SVH will sich in Ruhe besprechen

Anfrage vom SV Pullach: Matejka nimmt Stellung

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Der SV Pullach hat angefragt, ob er im Falle des Regionalliga-Aufstiegs im Sportpark Heimstetten spielen kann.

SV Heimstetten / SV Pullach - Der SV Pullach hat Platznot – und nun beim SV Heimstetten angefragt, ob der Club im Fall eines Regionalliga-Aufstiegs seine Heimspiele in der kommenden Saison im Sportpark des Landkreis-Rivalen austragen darf.

SVP-Manager Theo Liedl habe sich diesbezüglich bei ihm gemeldet, bestätigt Heimstettens Abteilungsleiter Michael Matejka. Doch er betont: „Das ist nur eine lose Anfrage. Wir haben das intern noch gar nicht besprochen.“

Zur Erklärung: Pullach mischt als Tabellendritter der Bayernliga kräftig im Aufstiegsrennen mit. Sollten die Raben den Sprung in die Regionalliga schaffen, müssten sie sich jedoch nach einem neuen Stadion umsehen. Denn die eigene Sportanlage an der Gistlstraße ist nicht tauglich für die vierthöchste Spielklasse – das hat der Club bereits in der vorherigen Saison schmerzlich erfahren. Damals hatte Pullach keine Regionalligalizenz beantragt – obgleich der SVP als Zweiter eigentlich in die Aufstiegsrelegation hätte gehen können. In dieser Spielzeit will der Verein unbedingt nach oben, sofern es die Elf von Trainer Frank Schmöller sportlich packt. Von daher suchen die Verantwortlichen eifrig nach einer alternativen Spielstätte. Lange Zeit galt der Sportpark Neuried als Möglichkeit, doch von dort gab es nach intensiver Prüfung der Bedingungen eine Absage. Den nächsten Versuch wollen die Pullacher nun in Heimstetten starten. Pikanterweise hegt der SVH als Tabellenvierter aber ebenfalls noch Aufstiegshoffnungen. Michael Matejka will dem SVP zum jetzigen Zeitpunkt weder absagen noch Hoffnungen machen. „Das muss der Gesamtverein entscheiden, und das muss die Gemeinde entscheiden“, sagt er. Als problematisch könne sich jedoch erweisen, dass der FC Bayern den Sportpark als Spielstätte für seine Jugendteams nutzt, sagt Matejka. „Aber da müssen wir uns erst mal zusammensetzen und das in aller Ruhe besprechen.“

Quelle: fussball-vorort.de

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