Heimspiel gegen den TSV Erlbach

Angriff auf den VfR Garching

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Bernd Häfele steht dem SV Pullach bald wieder zur Verfügung.Vielleicht schon an diesem Samstag.

Beim SV Pullach werden die Personalsorgen kleiner. Die Meisterschaft bleibt das Ziel

Ein Charaktertest ist nicht mehr nötig. Den haben die Fußballer des SV Pullach nach dem Regionalliga-Verzicht (wir berichteten) mit dem 3:2 nach eindrucksvollem Schlussspurt gegen den TSV Schwabmünchen und dem von der ersten bis zur letzten Minute äußerst engagierten 5:0-Auftritt beim BCF Wolfratshausen nun schon zweimal geliefert. Vor dem Heimspiel gegen den SV Erlbach am Samstag (15 Uhr) lautet die Frage also nicht: Wollen die Raben den zwei Zähler vor ihnen liegenden aktuellen Tabellenführer der Bayernliga Süd, den VfR Garching, am Ende unbedingt noch überflügeln? Sondern: Können sie es? Und auch hier gibt es nach einigen Wochen, in denen Frank Schmöller mit dem letzten Aufgebot auskommen musste, gute Nachrichten: „Wir sind wieder flexibler und variabler, die Bank ist gut gefüllt“, verkündet der Trainer vor der Partie gegen den Aufsteiger. 

In Wolfratshausen wurden mit Steffen Purschke, Grgur Rados und Ömer Kanca, der auch ein Tor beisteuerte, schon drei Rekonvaleszenten eingewechselt, nun kehrt womöglich auch noch Bernd Häfele in den Kader zurück. Personalstand und Leistung stimmen, Schmöller spürt neuen Rückenwind für sein Team: „Wir wollen die Euphorie aus dem Wolfratshausen-Spiel mitnehmen. Egal, wie stark oder schwach da der Gegner war: Fünf Tore musst du erst mal schießen“, sagt der Trainer und verweist zum Beleg für die Stärke seiner Truppe auf die fünf verschiedenen Torschützen an der Loisach: „Das ist erfreulich, wir sind schwer auszurechnen. Und da wir alle Tore innerhalb des gegnerischen Strafraums erzielt haben, belegt das auch unsere hohe Laufbereitschaft. Es sind immer wieder andere Leute vorne aufgetaucht.“

Fast noch mehr schwärmt der 49-Jährige allerdings von seiner Defensive: „Vor allem aber haben wir in 90 Minuten wirklich nullkommanullnullnull zugelassen. Das zeigt, wie gut die Mannschaft nach hinten gearbeitet hat.“ Trotz des positiven Trends erwartet Schmöller gegen Erlbach, das auf Platz 14 die Gefahrenzone anführt, eine richtig harte Aufgabe: „Alle Mannschaften, die gegen den Abstieg spielen, hauen sich in der Rückrunde richtig rein. Da wird es keine Ausreißer mehr geben, sondern nur noch enge Partien.“Erst recht gegen den Neuling aus dem Landkreis Altötting, denn, so Schmöller: „Für Erlbach ist es etwas Besonderes, in der Bayernliga zu spielen.“ 

SV Pullach: Hofmann -Königer, Leugner, Benede, Meißner, Heckel, Beierkuhnlein, Dinkelbach, Weiss, Ngu’Ewodo, Roth

Text: Umberto Savignano

Quelle: fussball-vorort.de

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