Angsthasenfußball ist für VfR keine Option

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Das nächste Hindernis umkurven: Garching (Stefan Prunitsch; r.) rechnet sich auch in Illertissen Chancen aus. Foto

VfR Garching - Im Stadion des FV Illertissen wurde ein neuer Rasen verlegt und der bekommt nun gleich die doppelte Belastungsprobe. Erst geht es diesen Samstag (14 Uhr) gegen den VfR Garching und dann kommt Werder Bremen in der ersten Hauptrunde des DFB-Pokals.

Der Vorjahreszweite fiebert dem großen Pokalspiel bereits entgegen und Garching ist am Samstag so etwas wie das Vorspiel. „Vielleicht liegt der Fokus in Illertissen schon auf etwas anderem“, sagt Garchings Trainer Daniel Weber. Er rechnet aber nicht mit großen Geschenken bei der Reise ins Allgäu. Für den Aufsteiger hat die Partie gewiss auch ihren Reiz: „Illertissen ist nicht der Monstertraditionsverein, aber der Name hatte in den vergangenen Jahren seinen Klang.“

Nach einigen Wechseln im Sommer ist Illertissen noch nicht so richtig in Fahrt gekommen und passt Garching derzeit gut in den Kram. „Die haben acht Punkte und wir sechs. Weit auseinander liegen wir nicht“, sagt Weber und zudem wolle er den Lauf von immerhin schon vier Matches, in denen der VfR ungeschlagen blieb, weiter bedienen. Von einem Spiel, bei dem es nichts zu verlieren gibt, will der Trainer nichts wissen: „Wir brauchen weiter jeden Punkt. Wir können nirgendwo locker aufspielen.“

Vor der Reise nach Illertissen hat Daniel Weber noch eine spannende Aufgabe im zentralen Mittelfeld zu lösen. Der zuletzt ausgewechselte Spielmacher Dennis Niebauer fällt mit einer Rippenprellung etwa drei Wochen aus und verschärft die Situation nach dem Ausfall von Dennis Vatany. Gesetzt sind im Puzzle rund um den Anstoßkreis der Sechser Georg Ball und der Zehner Robert Rudnik, der der sich vergangene Woche nicht nur wegen seines tollen Tores in das Rampenlicht spielte.

Christoph Ball könnte zusammen mit seinem Bruder Georg die Doppelsechs geben oder aber Garching bleibt im System 4-1-4-1. Dann wären Sorosh Hamid und Gerrit Arzberger Kandidaten für den Sprung ins Zentrum. Daniel Weber war sich am Freitag noch nicht sicher, was er machen soll. Klar ist für den Trainer des VfR aber, dass Angsthasenfußball in Illertissen keine aussichtsreiche Option für Ligapunkte ist.

Im Tor rotieren die Garchinger weiter munter vor sich hin. Die nächsten beiden Partien in Illertissen und gegen Seligenporten bestreitet Sebastian Seibold, bevor Stefan Wachenheim doppelt ran darf gegen Bamberg und Memmingen. „Wir haben da ein Luxusproblem und das bediene ich derzeit“, sagt Weber. Er macht auch deutlich, dass dieser Wechsel gerne so weiter gehen darf. Bringen beide Keeper ihre Leistung, sollen sie auch mit Einsatzminuten belohnt werden.

Aufstellung: Seibold – M. Niebauer, Mayer, Steinacher, Suck – G. Ball, C. Ball – R. Rudnik, Arzberger, Hamid – Prunitsch

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Quelle: fussball-vorort.de

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