Fortuna Unterhaching

Antonio Saponaro: „Meine Erfahrung kann uns helfen.“

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Antonio Saponaro möchte der Fortuna Unterhaching mit seinen Toren zum Aufstieg verhelfen.

Antonio Saponaro führt mit 13 Toren aus neun Spielen die Torschützenliste der Kreisklasse 5 an. Im Interview mit Fussball Vorort offenbart Saponaro sein Erfolgsrezept.

Fortuna Unterhaching steht zur Winterpause mit 23 Punkten auf Platz vier der Kreisklasse 5. Im letzten Spiel des Jahres gelang der Fortuna gegen Niksar Spor ein deutlicher 13:1-Sieg. Antonio Saponaro erzielte in dieser Partie einen Fünferpack und sicherte sich vorerst den ersten Platz der Torjägerliste. Bei Fussball Vorort spricht Saponaro über die derzeitige Saison und die möglichen Aufstiegschancen.

Antonio, du hast bereits 13 Treffer erzielt. Was ist den Rezept zum Tore schießen?

Ein Stürmer muss zwei Regeln einhalten, um viele Tore zu erzielen. Zum einen ist es wichtig Spielsituationen zu lesen, um zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu stehen. Zum anderen ist die Konzentration auf das Spiel enorm wichtig, um Energie zu sparen und 90 Minuten fokussiert zu bleiben.

Hast du eine Tormarke die du erreichen möchtest und wem widmest du deine Buden?

Klar werde ich als Stürmer versuchen so viele Tore wie möglich zu schießen. Mein Ziel ist es in der Rückrunde mehr zu machen als in der Hinrunde. Meine Tore widme ich meiner Freundin Margherita und dem Verein. 

Du hast letzte Partie fünf Tore geschossen. Was war das für ein Gefühl für dich?

Ich war überglücklich. Das Spiel war jedoch sehr unausgeglichen, was es mir leicht gemacht hat zu treffen. Wir wollten die Tordifferenz aufzubessern und einen guten Abschluss der Hinrunde zu erreichen.

Welche Stärken hast du, die dich unersetzlich für das Team machen?

Meine Affinität zu treffen und meine Erfahrung, die ich aus höheren Ligen mitbringe, kommen dem Verein zu Gute. Trotzdem ist es für einen Stürmer wichtig, starke Mitspieler wie Wimmer, Ludolph und Heimrath in seinem Team zu haben. 

Wer ist dein persönliches Vorbild? 

Meine Vorbilder als Kind waren Andriy Schevchenko und Kaka. Die beiden brachten den AC Mailand damals auf ein Spitzen-Niveau, was mich schon als Kind faszinierte. 

Gab es schon Anfragen von anderen Vereinen?

Es gab bereits Anfragen sowohl aus höheren, aber auch aus niedrigeren Ligen. Für mich war allerdings von Anfang an klar, dass ich bis Ende der Saison bei Fortuna bleiben möchte.

„Verletzungen haben uns geschwächt.“

Ihr habt sehr unterschiedliche Ergebnisse erzielt. Was sind die Gründe hierfür?

Seit Beginn der Saison versucht der Trainer, die gleiche Mentalität zu bewahren. Natürlich gibt es manchmal kleine Rotationen, aber wir versuchen jedes Mal mit der selben Mannschaft aufzulaufen. In diesen Spielklassen sind die Mannschaften alle ausgeglichen, sodass ein Sieg gegen den Tabellenführer genauso möglich ist, wie eine Niederlage gegen den Letzten. Wir haben immer noch Alpträume von den Punkten, die wir liegen gelassen haben. In der Rückrunde müssen wir uns solche Fehler nicht mehr erlauben.

Du schießt mit die meisten Tore der Liga, trotzdem seid ihr aktuell nur auf Rang vier. Wo siehst du Verbesserungmöglichkeiten?

Oft gewinnt die Defensive die Meisterschaft, Zamdorf ist ein Beispiel dafür. Wenn wir uns alle europäischen Ranglisten ansehen, werden wir immer das Gleiche sehen. Mit der Verletzung von Martin Sposato haben wir an Erfahrung in unsere Verteidigung verloren, die uns in einigen Situationen sicherlich geholfen hätte. Wenn wir jedoch weiter intensiv trainieren und soweit es geht verletzungsfrei bleiben, kann es zum Ende der Saison auf jeden Fall zu mehr reichen. Natürlich darf das Glück in engen Spielen nicht fehlen.

Glaubst du ihr könnt dieses Jahr den Aufstieg packen?

Zamdorf ist definitiv der Favorit. Wir sind sechs Punkte von den Relegationsplätzen entfernt und es sind noch 36 Punkte zu sammeln. Aus diesen Gründen glauben wir sicherlich an den zweiten Platz. Die Qualität des Teams ist sehr hoch und wir haben einen Coach der viel Zeit und Engagement investiert. Wir haben alles, was wir brauchen, um am Ende der Saison den Aufstieg zu packen.

Was machst du mit den 15 Kisten Erdinger Weißbier, wenn du sie gewinnst?

Die größte Freude wäre es, mit dem Team ein gemeinsam erreichtes Ziel zu feiern. Außerdem bin ich sicher, dass eine Kiste mit meinen Kollegen und meiner Familie getrunken werden sollte. Wenn das alles nicht möglich ist, dusche ich mit Erdinger.

Interview: Tim Ulrich

Quelle: Merkur.de

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