S7 und S20: Bis zu 20 Minuten Verspätungen 

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Auf Goalgetter Akkurt ist einfach Verlass

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Orhan Akkurt

SV Pullach - Dank eines frühen Elfmetertors von Orhan Akkurt gewann der SV Pullach in einem am Ende zähen Ringen bei der SpVgg Landshut mit 1:0 (1:0).

Die Anfangsphase gehörte eindeutig den Pullachern, die mit einem schönen Angriff den entscheidenden Strafstoß erzwangen: Andreas Roth spielte diagonal auf Maximilian Schuster, der nach innen zog und gelegt wurde. Akkurt verwandelte in gewohnt souveräner Manier (10.). „Wir haben bis zur Führung richtig gut gespielt, auch danach noch ein bisschen“, lobte Trainer Frank Schmöller den guten Start seiner Elf, doch der Rest begeisterte ihn wenig. „Irgendwann haben wir, ähnlich wie vor einer Woche beim 4:2 gegen Schwabmünchen, die Offensivbemühungen komplett eingestellt.“ Mitte der ersten Halbzeit begann der SVP schon abzubauen, nach dem Wechsel wurde es dann richtig schlimm, fand Schmöller: „Da ging gar nichts mehr. Das war eine unserer schlechtesten Halbzeiten in dieser Saison.“

So gab es immer wieder brenzlige Situationen, die aber gerade noch rechtzeitig von den Verteidigern, wie Steffen Purschke oder Niklas Mooshofer, bereinigt wurden. Hundertprozentige Einschussmöglichkeiten hatten die Niederbayern zwar nicht, trotzdem konnte sich Schmöller nie entspannt zurücklehnen. Entsprechend nahm er seine Truppe nach dem Schlusspfiff ins Gebet: „Ich habe meine Mannschaft gewarnt: Wenn wir das noch länger so machen, werden wir wahrscheinlich mal ein Spiel völlig unnötig verlieren. Ich hoffe, sie hat das verstanden.“

Bis jetzt ist ja noch alles in Lot, zumal sich Top-Favorit TSV Rain beim FC Unterföhring 0:1 geschlagen geben musste. Die Raben liegen weiter punktgleich mit Spitzenreiter FC Pipinsried (3:0-Sieger in Eichstätt) auf Platz zwei. „Ergebnismäßig ist alles im grünen Bereich. Wir haben drei Punkte bei einer Mannschaft geholt, die zuletzt nicht so schlecht war“, stellte Schmöller klar und meinte: „Punkte- und tabellenmäßig sind wir sogar über dem Soll.“ Bis hierhin stimmt die Marschroute also, allerdings „müssen wir den Schalter mal umlegen und nicht nur 20, sondern 90 Minuten Fußball spielen.“

Einer, der zumindest mittelfristig dabei sicher helfen kann, ist Orkan Balkan. Der ehemalige Profi der SpVgg Unterhaching hat nun endlich die Spielgenehmigung aus der Türkei bekommen, wo er zuletzt beim Drittligisten Cankirispor unter Vertrag stand. Der 27–Jährige kam in der 74. Minute für Maximilian Schuster. „Orkan ist körperlich fit für eine Viertelstunde. Man hat schon ein bisschen gesehen, welche Ruhe er am Ball hat. Aber es war auch ein unglückliches Spiel um reinzukommen, denn zu dem Zeitpunkt lief bei uns gar nichts mehr. Da gab es kein Nachrücken mehr, es war zu wenig Bewegung drin, die Entschlossenheit fehlte“, betonte Schmöller, dass Balkans erster Auftritt schwer zu bewerten war. Auf lange Sicht setzt er aber auf den technisch beschlagenen Mann: „Wir bauen ihn jetzt auf. Wenn er bei hundert Prozent ist, beginnt wahrscheinlich schon die Winterpause. Insofern sehen wir den wahren Orkan dann im Frühjahr. Aber ich bin froh, dass ich mit ihm eine weitere Option habe.“

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Quelle: fussball-vorort.de

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