1. tz
  2. Sport
  3. Amateure

ASV Dachau mit einem Bein in nächster Runde dank Schmidt-Show

Erstellt: Aktualisiert:

Kommentare

So macht man das: ASV-Ass Philipp Schmidt geht durch, lässt Aindlings Routinier Philipp Baier links liegen, zieht ab...
So macht man das: ASV-Ass Philipp Schmidt geht durch, lässt Aindlings Routinier Philipp Baier links liegen, zieht ab... © BRUNO HAELKE

Es ist noch ein weiter Weg bis zum Aufstieg, den ersten Schritt in Richtung Landesliga-Rückkehr haben die Fußballer des ASV Dachau aber gemacht.

Dachau - Im Hinspiel der ersten Qualirunde fuhren die Stadtwälder einen souveränen 3:0-Sieg beim TSV Aindling aus der Bezirksliga Schwaben Nord. Aus einer starken Mannschaft ragte Philipp Schmidt heraus. Der Angreifer war da, als er gebraucht wurde. Schmidt erzielte die ersten beiden Treffer für den Gast vom Stadtwald und hatte maßgeblichen Anteil daran, dass der ASV Dachau vor dem Rückspiel am Sonntag (16 Uhr/ Sepp-Helfer-Stadion) mit einem Bein in der entscheidenden Qualirunde steht.

Fast 39 Jahre nach dem bislang letzten Duell – damals hatte Aindling in der Landesliga Süd gegen Dachau mit 2:1 gewonnen – begegneten sich die Teams aus den Bezirken Schwaben und Oberbayern in der Aufstiegsrelegation. Es stand viel auf dem Spiel, Dachau und Aindling tasteten sich daher erst einmal ab.

Nach fünf Minuten kamen die Gäste vom Stadtwald immer besser ins Pressing. Dieses führte zu Ballgewinnen, die erste große Chance hatte aber die Heimelf. Linksaußen Daniel Löffler verfehlte nach einem Steilpass die lange Ecke.

Danach tastete sich der ASV an den Aindlinger Kasten heran. Die Belohnung in der 25. Minute: David Dworsky eroberte den Ball auf rechts und flankte auf Philipp Schmidt, der überlegt per Kopfballbogenlampe ins lange Eck traf. Ein Klassetor der Gäste, die nur zwei Minuten später erneut jubeln durften. Wieder flankte Dworsky auf Schmidt, dieses Mal an die Strafraumgrenze. Der Torjäger wuchtete den Ball sehenswert in die rechte Ecke.

...und lässt sich wenig später als Torschütze von den Dachauer Teamkollegen feiern.
...und lässt sich wenig später als Torschütze von den Dachauer Teamkollegen feiern. © BRUNO HAELKE

Dachau war nun klar überlegen und hatte weitere Möglichkeiten. So riss TSV-Torhüter Robin Scheurer nach einem Kracher von Leon Schleich im letzten Moment die Arme nach oben. Die folgende Ecke köpfte Aindlings Kapitän Patrick Modes ins eigene Tor zum 3:0 für den ASV.

Während die Schwaben nun völlig von der Rolle waren, hätte die Elf von Manuel Haupt ihre Führung ausbauen können. Doch es blieb beim Drei-Tore-Vorsprung nach 45 Minuten.

Aindling wollte nach dem Seitenwechsel den schnellen Anschlusstreffer, der ASV war allerdings weiterhin konzentriert. Und vorne hatten die Gäste einen Schmidt in Topform. Der Angreifer war immer anspielbar und traf gute Entscheidungen, bis er in der 66. Minute ausgewechselt wurde. Insgesamt wechselte Haupt zwischen der 63. und 80. Minute fünfmal, an der Überlegenheit seiner Mannschaft änderten die Umstellungen aber nicht. Der ASV ließ weiterhin keine gefährlichen Abschlüsse zu und hatte sogar die Möglichkeit, die Führung auszubauen, doch die Genauigkeit fehlte in der Schlussphase.

Das können die Dachauer verschmerzen, denn der hochverdiente 3:0-Erfolg ist bei der in der Relegation angewandten Auswärtstorregel ein exzellentes Ergebnis. (Moritz Stalter)

Stenogramm

TSV Aindling - ASV Dachau 0:3 (0:3) TSV Aindling: Robin Scheurer, Tobias Wiesmüller, Daniel Löffler, Lukas Wiedholz, Benjamin Woltmann, Patrick Modes, Simon Knauer, Noah Menhart, Philipp Baier, Felix Danner, Anton Schöttl – Antonio Mlakic, Fatlum Talla, Niko Pitsias

ASV Dachau: Korbinian Dietrich, Christian Roth, Tim Bürchner, Zvonimir Kulic, Thomas Rieger, Andreas Roth, Philipp Schmidt, David Dworsky, Christoph Krüger, Leon Schleich, Dimitrios Papadopoulos – Fabian Liedl, Miridon Rexhepi, Yazid Ouro-Akpo Adjai, Tobias Erl, Antonio Jara Andreu
Tore: 0:1 (25.) – Philipp Schmidt. 0:2 (27.) – Philipp Schmidt. 0:3 (38.) – Eigentor.

Auch interessant

Kommentare