ASV seit sieben Spielen ungeschlagen

ASV Dachau will SpVgg Landshut vierte Niederlage in Folge bescheren

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Ungeschlagen bleiben wollen die ASV-Kicker in der bislang so gut laufenden Frühjahrsserie der Landesliga.

Der ASV Dachau geht ohne Maximilian Kreitmair in die letzten neun Spiele der Landesligasaison 2018/2019. Am Samstag im Gastspiel bei der SpVgg Landshut fehlen weitere Spieler. Den Gegner schätzen die Dachauer stark ein – trotz dessen jüngster Schwächephase.

„Landshut hat meiner Meinung nach eine der Top-4-Offensiven der Liga“, sagt ASV-Trainer Steven Zepeda. „Christian Brandl ist ein Top-Torjäger, Jonas Wieselsberger sorgt für Tempo auf der Außenbahn, Tobias Steer kam von 1860 München zurück und Tobias Rewitzer ist hinten stark aber dennoch torgefährlich“, so Zepeda weiter.

Fast zwei Drittel der Landshuter Tore in dieser Saison (31 von 48) gehen auf das Konto dieses Quartetts, 20 davon erzielte Christian Brandl (in 23 Einsätzen). „Der hat schon zum vierten Mal in der Landesliga die 20-Tore-Marke geknackt. Das ist sehr stark“, sagt Zepeda.

Trotz dieser Offensive stimmten die Ergebnisse der Landshuter in den vergangenen Wochen nicht. Die „Spiele“ gewann nach der Winterpause nur das erste Match gegen Pfarrkirchen (1:0), es folgten drei Niederlagen in Serie in Deisenhofen (2:4), gegen Hallbergmoos (1:2) und am vergangenen Wochenende in Moosinning (0:4). Die Pleite beim Aufsteiger war der vorläufige Tiefpunkt, Trainer Johannes Viehbeck sprach nach der Partie von einer „indiskutablen Leistung“, bei der seine Spieler alle taktischen Vorgaben über Bord geworfen hätten.

In der Tabelle rutschten die Landshuter durch ihre Niederlagenserie von Platz sechs auf Rang zehn ab.

Auf jenem sechsten Platz steht aktuell der ASV Dachau. Die Stadtwälder haben ihre starke Form aus den letzten Spielen vor der Winterpause ins neue Jahr mitgenommen. In 2019 ist der ASV noch ungeschlagen, auf einen Sieg und ein Remis ließ er am vergangenen Spieltag den 3:0-Sieg gegen den Tabellenletzten TSV Neuried folgen.

Die Freude über den Dreier war aber getrübt, Winterneuzugang und Rückkehrer Maximilian Kreitmair verletzte sich bei einem gegnerischen Foul schwer. Die Diagnose: Zwei gerissene Bänder im Sprunggelenk – mindestens.

„Zwei Bänder sind sicher durch“, berichtet Zepeda und ergänzt: „Da er starke Einblutungen hat, wird er noch einmal untersucht. Immerhin scheint das Syndesmoseband okay zu sein.“ Dennoch rechnet Dachaus Trainer damit, dass sein Winterneuzugang „in dieser Saison kein Spiel mehr macht.“

Damit fehlt dem ASV sein torgefährlichster Spieler seit der Winterpause. Der Rückkehrer erzielte in den drei Partien drei Tore und bereitete zwei weitere Treffer vor. Kreitmair selbst nahm die Diagnose laut Zepeda „relativ nüchtern“ zur Kenntnis. Die Neurieder schickten in der vergangenen Woche eine Mail, in der sich der Spieler entschuldigte, der Kreitmair gefoult hatte. „Das ist nett, nur Max kann sich dafür natürlich nichts kaufen“, so Zepeda.

Im Spiel bei der SpVgg Landshut werden den Dachauern neben den Langzeitverletzten weitere Spieler fehlen. Milos Kobilarov ist im Urlaub, Kevin Zepeda macht eine Nagelbettentzündung zu schaffen. David Dworsky hat muskuläre Probleme, sein Einsatz ist alles andere als sicher.

„Es wird interessant“, sagt ASV-Trainer Steven Zepeda angesichts der Ausfallliste – und weil er vom Gegner viel erwartet. „Sie wollen nach dem 0:4 in Moosinning eine Reaktion zeigen. Mir wäre es lieber gewesen, sie hätten dort gewonnen“, so der ASV-Coach. Im Hinspiel trennten sich beide Teams in einer von beiden Seiten intensiv geführten Partie torlos. „Es war ein sehr attraktives Spiel. Beide Teams hatten keine Zeit, um zu verschnaufen. Auch das Rückspiel wird körperlich werden“, ist Zepeda überzeugt.

Quelle: Merkur.de

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