Auch künftig kein „Kamikaze-Kurs“

„Wir schaffen den Klassenerhalt“, erklärte der stellvertretende Fußball-Abteilungsleiter des TSV Buchbach, Georg Hanslmaier (l.). Er vertrat den erkrankten Fußball-Chef Günther Grübl (r.) auf der Jahreshauptversammlung. foto: buc

Buchbach - „Wir arbeiten solide und im Rahmen unserer überschaubaren Möglichkeiten. Und diese Linie werden wir auch nicht verlassen“, erklärte Georg Hanslmaier, auf der Jahreshauptversammlung.

Mehr als 80 aktive und passive Mitglieder der Fußballabteilung des TSV Buchbach konnte Hanslmaier im Gasthaus Zum Falken begrüßen. Hanslmaier, der den erkrankten Abteilungsleiter Günther Grübl vertrat, betrachtete in seinem Bericht die Ereignisse der vergangenen Monate.

„Wir wollten einen sportlichen Leiter installieren, und nicht bei einem reinen Trainer bleiben“, begründete Hanslmaier den Trainerwechsel zur neuen Saison. Und hier habe es sich ja förmlich angeboten, auf bewährte Kräfte wie Anton Bobenstetter und Sepp Kupper zurückzugreifen, die „den TSV Buchbach im Herzen tragen“. Der personelle Umbruch in der Mannschaft habe damit auch nichts zu tun gehabt, so Hanslmaier, der weitestgehend private Gründe bei den einzelnen Spielern nannte. „Und wir waren und werden aber auch künftig nicht bereit sein, finanziell einen Kamikaze-Kurs zu fahren“, so Hanslmaier.

"Wir müssen noch mehr zusammenrücken"

Er zeigte sich aber trotz der beschränkten Möglichkeiten und des momentan vorletzten Tabellenplatzes in der Bayernliga überzeugt davon, dass der TSV Buchbach den Verbleib in der höchsten bayerischen Amateurklasse schaffen werde. „In der momentan schwierigen Lage müssen wir noch mehr zusammenrücken, als dies eh schon der Fall ist. Das Trainerteam leistet eine tolle Arbeit, und die junge Mannschaft liefert regelmäßig, im Training wie in den Spielen, eine hervorragende Leistung ab. Und ich bin mir deshalb sicher, dass wir den Klassenerhalt schaffen werden“, betonte Hanslmaier.

Er ging auch auf die Entwicklung der zweiten Mannschaft ein, die er als „Herzstück der Abteilung“ bezeichnete. „Wir haben hier mit Günther Neef einen hervorragenden Trainer verpflichten können. Und wir haben einen sehr jungen, aber breiten und unglaublich ehrgeizigen Kader“, so Hanslmaier. „Wir haben einige Spieler mit großem Potenzial, die auch schon mal in die Bayernliga-Mannschaft hineingeschnuppert haben. Unsere Zweite hat für uns einen außerordentlich hohen Stellenwert“, stellte Hanslmaier abschließend fest.

„Es wird immer schwieriger"

Jugendkoordinator Willi Ganser ging auf die Nachwuchsarbeit der Buchbacher Fußballer ein. Derzeit schickt der TSV sechs Juniorenmannschaften in den verschiedenen Altersklassen in den Spielbetrieb. Bei den D- und C-Junioren besteht jeweils eine Spielgemeinschaft mit den Nachbarn aus Obertaufkirchen, die sich hervorragend bewährt habe, so Ganser. Alle Mannschaften werden von zwei Übungsleitern betreut. Ganser bedankte sich hier bei den ausgeschiedenen Jugendtrainern Olaf Linder, Guiliano Cappoccia und Stefan Schneider für deren langjähriges Engagement. Gleichzeitig konnte er Christian Brandwirth, Daniel Dulic und Roland Müller im Trainerstab willkommen heißen.

Nach einer kurzen sportlichen Betrachtung blickte Ganser in die Zukunft. „Es wird immer schwieriger, die einzelnen Kader personell ausreichend zu besetzen“, sagte der Jugendkoordinator und sieht die Lösung auch in der Bildung von Spielgemeinschaften. Erfreut ist er über die Entwicklung bei der G- und F-Jugend. „Hier haben wir einen weit größeren Kader als die erste Mannschaft“, so Ganser. had

Quelle: fussball-vorort.de

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