FCU auch nach Schützenfest zurückhaltend

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Senkrechtstarter: Der 18-jährige Efkan Bekiroglu (r.) hat beim FCU in 180 Minuten für fünf Tore gesorgt.

FC Unterföhring - Sechs Tore machten einen zunächst ordentlichen Start in die Bayernliga zum großen Knaller. Deshalb reist der FC Unterföhring nun mit größerer Beachtung zum kleinen Topspiel bei der Prominentenauswahl des TSV Dachau 65.

Mit diesem 6:0 gegen den TSV 1860 Rosenheim haben sich die Unterföhringer Fußballer an die Spitzengruppe der Bayernliga herangearbeitet, sich viel Respekt verschafft und ein Stück weit auch sich selbst überrascht. Den Jubel ließ Trainer Andreas Pummer bewusst laufen: „Nach einer Woche mit sechs Punkten und keinem Gegentor darfst du dich auch freuen.“

Pummer machte in den letzten Tagen aber auch deutlich, dass jedes Spiel anders ist und es in Dachau bei Null beginnt. Dort spielen ehemalige Ismaninger Ikonen wie Florian Wolf, Alexander Weiser, Fabian Negele oder Franz Hübl. Unterföhrings Bezug ist Michael Hutterer, mit dem FCU-Trainer Pummer selbst noch zusammenkickte.

Unterföhrings Coach kündigt den Dachauern einen selbstbewussten Gast an: „Von den Namen her sind sie besser, aber wir haben die bessere Mannschaft.“ Aber auch nach sieben Punkten aus drei Auswärtsspielen bleibt er seinem Credo treu, das Ziel ergebnisoffen zu formulieren: „Wir fahren nach Dachau, um zu punkten.“

Unter besonderer Beobachtung steht natürlich Efkan Bekiroglu nach seinen vier Toren gegen Rosenheim. Von der ersten Minute der Saison weg stand er in der ersten Elf, zuletzt durfte er zweimal auf der Zehn spielen und bedankte sich für die Lieblingsposition mit fünf Toren in 180 Minuten. „Wir wussten, dass er ein guter ist“, sagt Pummer, „aber es freut uns noch mehr, wenn einer so einschlägt.“ Die Gefahr des Abhebens sieht er nicht bei seinem 18-jährigen Shootingstar: „Er ist ein bodenständiger Junge und wenn ich die Gefahr sehe, hole ich ihn schon ganz schnell runter.“

Bekiroglus Explosion sorgte dafür, dass Andreas Faber nun wieder auf der Doppelsechs agiert und er machte auch gute Spiele. Deshalb wird es für die eigentlich gesetzten Martin Büchel und Michael Kain nun richtig schwer, nach Verletzungen und Sperren zurück ins Team zu kommen.

Dort steht derzeit auch Patrick Nothhaft. Der vom FC Bayern gekommene Torwart ist in Dachau noch einmal die Urlaubsvertretung von Sebastian Fritz. „Patrick ist keine Nummer zwei, sondern die 1b“, sagt Pummer. Er lässt offen, ob Fritz nach den Ferien wieder direkt ins Tor darf: „Eine Stammplatzgarantie hat bei mir keiner.“

Aufstellung: Nothhaft – Arkadas, Brandstetter, Gillich, Schneider – Faber, Höpfinger (Kain/Büchel) – Vrenezi, Bekiroglu, Hollering – Münch (Fayé)

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Quelle: fussball-vorort.de

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