FCI lässt sich von KSC nicht ärgern

Auerweck und Grill erledigen Kirchheim

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Ausgebremst: Ismanings Manuel Ring rutscht Kirchheims Denis Zabolotnyi in den Lauf.

Nach eineinhalb Überraschungen war das Ende der Fahnenstange erreicht. Mit einem Remis gegen Holzkirchen und einem Sieg über Hallbergmoos setzten die Kicker des Kirchheimer SC Ausrufezeichen, aber in Ismaning gab es nicht viel zu holen. Beim Tabellenzweiten unterlagen sie 0:2 (0:2).

Ismaning – Die Ismaninger dominierten die Partie von Beginn an und hatten ihre erste gefährliche Szene schon nach 105 Sekunden. Bei der zweiten Möglichkeit lief der wieder genesene Alexander Auerweck in der 4. Minute alleine auf den Torwart zu und schloss eiskalt ab. Der FCI startete überzeugend und zwingend. Auch mit der schnellen Führung im Rücken gab Ismaning den Ton an und Kirchheim konnte fast die gesamte erste Halbzeit nur noch reagieren.

Ismaning arbeitete beeindruckend ruhig auf die drei Punkte hin, so dass der verletzte Mijo Stijepic und der mit Trainingsrückstand auf der Bank sitzende Alexander Buch kaum vermisst wurden. Das 2:0 war dann ein Tor, dass in Fußball-Lehrbüchern nicht schöner beschrieben werden konnte. Die Ismaninger packten einen Spielzug aus, bei dem Kirchheim keine Sekunde Zugriff auf das Geschehen bekam und nach einem Doppelpass mit Manuel Ring vollendete Tobias Grill traumhaft sicher. Diese Führung ging so zur Halbzeit auch in Ordnung.

Die Gäste aus Kirchheim spielten eine maßlos enttäuschende erste Hälfte und waren allenfalls körperlich anwesend auf dem Platz. Nach dem Seitenwechsel änderte sich dann aber das Bild und die Mannschaft von Trainer Steven Toy zeigte in Ansätzen, wie Underdog Kirchheim zuletzt zwei Spitzenmannschaften geärgert hatte. Den kompletten zweiten Durchgang bestimmte der Gast und hatte gefühlte 75 Prozent Ballbesitz. Ismaning kam kaum zu Entlastungsangriffen und hatte viele Ballverluste ohne Not.

Unter dem Strich war der Sieg aber nie gefährdet, weil die Kirchheimer keinen einzigen nennenswerten Torabschluss hatten. Erst in der Nachspielzeit klatschte eine Bogenlampe oben auf die Ismaninger Latte, aber da war dann auch gleich Schluss. Zu dem Zeitpunkt brachte das Heimteam den Vorsprung in Unterzahl über die Runden, weil Maximilian Siebald in der 86. Minute die Rote Karte sah. Ziemlich unnötig grätschte er in der gegnerischen Hälfte den Gegner von hinten um und bekommt nun eine Sperre für mindestens ein Spiel.

FC Ismaning – Kirchheimer SC 2:0 (2:0).

FCI: Preußer – Joszt (89. Bee), Ehret, Siedlitzki, Grill (78. Buch) – Aladdinoglu – Beck, Ring, Fischer, Siebald – Auerweck (75. Karlin).

KSC: Franz – Martin, Schittenhelm, Dobravsky, Toy – Zabolotnyi, Weinzierl – Hassan (46. Loens), Pollok, Butge (83. Kahrimanovic) – Riedl.

Tore: 1:0 Auerweck (4.), 2:0 Grill (32.). Rot: Siebald (86., grobes Foulspiel).

Schiedsrichter: Florian Riepl (Erding)

Zuschauer: 180.

Quelle: fussball-vorort.de

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