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Unterföhrings Aufbruch ins unbekannte Land

Strenger Beobachter: Der neue FCU-Coach Walter Werner. Foto: or

FC Unterföhring - Der FC Unterföhring schreibt Geschichte. Am Mittwoch bestreitet der Club das erste Bayernligaspiel seiner Vereinshistorie.

Niederbayern war bislang fußballerisch das unbekannte Land für den FC Unterföhring. Doch 2012 steht das östliche Bayern für Meilensteine der Clubgeschichte. Gegen den FC Ergolding schaffte der FCU nach zwei Jahren Landesliga den Aufstieg in die Bayernliga. Die neue Zeitrechnung beginnt heute (18.30 Uhr) beim SV Hankofen-Hailing mit dem ersten Bayernligaspiel.

Für den FC Unterföhring ist die Bayernliga ebenso Neuland wie der erste Gegner. Hankofen schaffte den Aufstieg direkt als Vierter der Landesliga Mitte und hatte danach etliche Zu- und Abgänge. Die Unterföhringer dagegen erarbeiteten sich den Aufstieg in der Relegation mit nur einem Gegentor in vier Spielen. Dazu passt auch die taktische Vorgabe, die der neue Trainer Walter Werner in einen Satz verpackt: „Hinten kein Tor kriegen und vorne ein Tor schießen.“

Cucic und Bracher mit Zukunftspotenzial

In der vergangenen Saison sind die Unterföhringer nach dem Kreuzbandriss von Heinz Sichort ohne gelernte Stürmer im Kader aufgestiegen. Dies ist nun etwas anders, wobei die beiden gekommenen Angreifer Leo Cucic (Aschheim) und Sebastian Bracher (SpVgg Unterhaching II) eher junge Spieler mit Zukunftspotenzial sind. Walter Werner lässt die Entscheidung für die Planstelle im Angriff noch offen: „Das entscheide ich, je nachdem wie ich die Nacht vor dem Spiel geschlafen habe.“ Beide Kandidaten liegen nach der Vorbereitung ziemlich gleichauf.

Kader ist breiter aufgestellt

Der Kader ist heuer breiter aufgestellt und beinhaltet einen Konkurrenzkampf auf einem in Unterföhring noch nicht da gewesenen Niveau. Mangels der Granate im Angriff lag das Augenmerk zuletzt darauf die Defensive zu stabilisieren. Dazu passt auch Torwart Sebastian Fritz, der in der Vorbereitung noch kein einziges Gegentor bei seinen Einsätzen kassierte. Der Keeper ist nicht nur echter Unterföhringer, sondern auch ein richtig starker Schlussmann und hat obendrein schnelle, weite Abwürfe im Repertoire, die Konter einleiten können.

Der Startransfer war aber der Trainer. Der FC Unterföhring flirtet mit Werner Walter seit ungefähr zehn Jahren. Nun fanden beide zusammen und der Coach lässt sich nicht reinreden. Walter hat ein starkes Standing, wie es wohl noch nie ein Trainer in Unterföhring hatte. Er hat auch so viel Bayernliga-Erfahrung wie der restliche Club zusammen.

FCU: Fritz - Putta, Brandstetter, Manzinger, Redondo - Michelini, Brotz (Lamprecht) - Gebesci, Faber, Torah - Bracher (Cucic).

von Nico Bauer

Quelle: fussball-vorort.de

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