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Erfolgscoach Sepp Summerer über seinen Traum und die Zukunft

Aufstieg des SVA Palzing: Befehl vom Trainer Summerer: „Genießt das alles“

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Sepp Summerer: Die mannschaftliche Geschlossenheit war der Trumpf im Titelkampf.

Es ist vielleicht das Paradebeispiel für ein kleines Fußball-Märchen: Josef „Sepp“ Summerer war vor knapp drei Jahren zu seinem Jugendverein, dem SVA Palzing, zurückgekehrt. Vor zwei Wochen verwirklichte er den größten Wunsch.

Palzing – Über den Wert dieses Aufstiegs, die Ziele für die erste Bezirksliga-Saison und auch die Gründe, warum die Grün-Weißen sich durchaus Chancen auf einen Verbleib auf Bezirksebene ausrechnen, sprach Summerer im großen Meister-Interview mit der Heimatzeitung.

Glückwunsch nochmal, vor etwas mehr als zwei Wochen hat Palzing den Aufstieg gepackt - habt ihr das ganze schon realisiert?

Summerer: Ja, grundsätzlich haben es meine Spieler danach sehr genossen. Mittlerweile ist leider schon wieder ein Stück Normalität eingekehrt, auch im Liga-Alltag. Irgendwie war die Spannung draußen, wir wollten das eigentlich noch laufen lassen, die zwei Niederlagen waren nicht eingeplant. Ich hab den Jungs aber auch gesagt: Genießt das alles. Das war eine so tolle Saison. Wer hätte das vorher geglaubt, das ist ein toller Moment. Jetzt gehen die Gedanken und Planung schon in Richtung der neuen Saison. Am heutigen Freitag haben wir die Saisonabschlussfeier, da wird richtig gefeiert.

Nach dem entscheidenden Spiel habt ihr wohl durchgefeiert?

Das Spiel war ja Freitag, Samstagmittag haben sich die Jungs schon wieder getroffen zum Weißwurstessen, sind dann nach Freising weiter. Und beim Zeltaufbau diese Woche für die Ampermania waren auch alle da, das ist schon ein toller Haufen. Ich hab natürlich auch mitgeholfen.

Sie haben genug Erfahrung: Was erwartet den SVA in der Bezirksliga?

Ja gut, das ist jetzt schon eine andere Hausnummer dann. Heuer haben wir ja in der Vorbereitung schon gegen Bezirksligisten gespielt, die waren uns überlegen. Aber: Wir haben uns in dieser Saison auch weiterentwickelt. Es ist so, wenn alle fit sind und sich nicht verletzen, haben wir eine realistische Chance. Wir kriegen eventuell auch noch ein oder zwei Neue hinzu. Aus Landshut kommt zum Beispiel mit Jonas Grundmann ein guter Offensivmann, der uns weiterhilft.

Hat ein Klub wie Palzing überhaupt Chancen, Spieler ins Ampertal zu locken?

So einfach wechselt da keiner hin, auch nicht, weil Palzing jetzt auf einmal in der Bezirksliga spielt.

Und von den bestehenden Spielern? Bleiben alle?

Der Großteil hat zugesagt. Ein paar von den Jungen, die nicht so oft dran gekommen sind, überlegen noch. Denen hab ich aber gesagt, dass sie das jetzt auch mal mitnehmen sollen, in der Bezirksliga gewesen zu sein.

Wer den kleinen Ort Palzing nicht kennt: Was wird die Liga nächstes Jahr erwarten im Ampertal?

Wir wollen attraktiven Fußball spielen und werden sicher offensiv angreifen und uns nicht nur auf die Abwehr konzentrieren. Es ist ja schon so, dass du schauen musst, dass du Tore machst, sonst gewinnst du keine Spiele. Und wir haben junge Spieler, zum Beispiel den Fabi Radlmaier oder auch den Maxi Schnurrer, die mit Sicherheit noch mehr Potenzial haben. Und was uns sicher auch ausmacht, ist unsere mannschaftliche Geschlossenheit.

Auf welchen Gegner freuen Sie sich denn besonders in der Bezirksliga?

Natürlich freu ich mich auf Eching, meine erste Trainerstation damals in der Landesliga beziehungsweise Bayernliga. Das ist schon schön, dass ich mit meinem Heimatverein jetzt mit denen auf Augenhöhe bin. Ansonsten freue ich mich auf Kammerberg als Nachbarverein. Und ansonsten auch auf Vereine wie Dornach, wo mit dem Toni Plattner ein Trainer ist, den ich gut kenn.

Das Interview führte: Matthias Spanrad

Quelle: Merkur.de

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