Michael Dietl fehlt weiterhin

Auftakt gegen SB Rosenheim: TSV Eintracht Karlsfeld will mehr Konstanz

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Eingespielt: das Trainerteam der Eintracht, Sebastian Stangl (l.) und Jochen Jaschke. 

In der Sommerpause blieb es beim TSV Eintracht Karlsfeld ruhig. Vier Abgänge gab es – darunter keine Schlüsselspieler – und mit Martin Schön nur ein Neuzugang.

Karlsfeld– Da Torjäger Michael Dietl bis August fehlt, wird Schön im Auftaktspiel am heutigen Samstag gegen den SB Rosenheim eine wichtige Rolle einnehmen (Anstoß ist um 14 Uhr).

„Martin ist zwar erst seit zwei Wochen im Training, hat aber bereits die Bindung hergestellt. Er tut uns gut“, sagt Eintracht-Trainer Sebastian Stangl über den Neuzugang vom Bezirksligisten SpVgg Kammerberg. In der ersten Halbserie der vergangenen Saison war Schön noch für Karlsfelds Ligakonkurrenten Freising aufgelaufen, wo er mit sechs Toren in 15 Partien seine Landesligatauglichkeit nachwies.

Da Michael Dietl, Karlsfelds bester Torschütze der vergangenen Spielzeiten, in den ersten Wochen der Saison nicht zur Verfügung steht, da er Vater wurde und mit dem Bau seines Hauses beschäftigt ist, wird Schön direkt zum Schlüsselspieler in der Offensive. „In der Vorbereitung war wichtig, dass sich Martin im Pressing mit Fitim Raqi, Andre Gasteiger und Kubilay Celik gut abstimmt. Das hat zuletzt immer besser geklappt“, sagt Stangl.

Der 36-Jährige und sein ein Jahr älterer Trainerkollege Jochen Jaschke gehen in ihre dritte Saison bei den Karlsfeldern. Nach dem Landesliga-Aufstieg vor einem Jahr und Platz neun in der vergangenen Spielzeit will das Duo den nächsten Schritt gehen. Dazu gehört konstanter aufzutreten. „Wir sind in unseren Leistungen zu unbeständig. Gegen hoch eingeschätzte Gegner haben wir es teilweise sehr gut gemacht, dafür aber gegen Mannschaften, gegen die wir auf dem Papier Favorit waren, schlecht gespielt. Gute Mannschaften sind konstant – und da wollen wir hinkommen“, sagt Stangl.

Wie weit die Mannschaft in diesem Prozess ist, kann der Trainer nach der Vorbereitung nicht einschätzen – auch, weil Stangl von der Vorbereitung nicht restlos begeistert ist. Ideal hätte er es gefunden, wenn die Achse des Teams, bestehend aus den erfahrenen Spielern der vergangenen Jahre, in jeder Einheit anwesend gewesen wäre. „Das war leider nicht der Fall. Wenn dann alle da waren, mussten wir deshalb das Tempo anziehen“, sagt Stangl und ergänzt: „Das war nicht optimal, unter dem Strich waren Jochen und ich mit der Vorbereitung aber zufrieden.“

Die Kapitänsbinde wird bei der Eintracht in der kommenden Saison Thomas Oswald tragen. Er folgt auf Michael Dietl, der sein Amt zur Verfügung gestellt hat. „Wir haben keine Wahl durchgeführt, sondern Thomas als Kapitän bestimmt. Er kennt den Verein und ist im Team akzeptiert“, berichtet Stangl. 

Im Mannschaftsrat sind auch Dominik Krüger, Lukas Regman, Fitim Raqi und Marko Juric. Letzterer wird gegen Rosenheim im Übrigen fehlen (Blinddarm). Stangl und Jaschke überlegen deshalb, wer auf der Doppelsechs den Part neben Fabian Schäffer spielen wird.

Tobias Pontow (Achillessehne) und Fabio Palermo (Hüftbeuger) haben ihre Verletzungen aus der vergangenen Saison noch nicht auskuriert, sie werden noch länger ausfallen. Auch wenn die Ausfälle zu den wichtigeren Akteuren gehören, glauben die Karlsfelder gegen Rosenheim an drei Punkte. Der Sportbund liegt der Eintracht: Viermal duellierten sich beide Teams in der Landesliga, viermal gewannen die Karlsfelder.

In der letzten Saison folgte auf einen 3:2-Heimsieg ein 1:0-Auswärtserfolg. „Wir sind davon überzeugt, dass wir sie schlagen können“, sagt Stangl. „Wir haben uns natürlich über alle möglichen Quellen informiert, was bei ihnen in der Sommerpause passiert ist. Das erste Spiel bringt trotzdem meistens Überraschungen. So wird es auch dieses Mal sein“, so Stangl weiter.

Quelle: Merkur.de

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