Mitten in Ebersberg: Wohnhaus steht in Flammen - Großeinsatz läuft

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Nur noch ein Sieg vom Aufstieg entfernt

Auftakt der Unterföhringer Festwochen?

F: Brugger

Es müsste schon wirklich mit dem Teufel zugehen, sollte jetzt noch irgendetwas dazwischen kommen. Klar, der Trainer muss warnen, also fordert Andreas Pummer, die U23 des SSV Jahn Regensburg bloß nicht zu unterschätzen, man muss aber jetzt wirklich kein unverbesserlicher Optimist sein, um schon mal ein paar Vorbereitungen für die Aufstiegsfeier des FC Unterföhring zu treffen. Bestimmt werden spätestens diese Woche die T-Shirts beflockt, die sich die Spieler nach einem Sieg am Samstag (14 Uhr) gegen Regensburg überstreifen werden, bestimmt wird schon das Weißbier bereitgestellt für die auch bei Amateuren obligatorische Dusche. Und vielleicht schon ein, natürlich ganz spontanes, Fest organisiert.

Die Mannschaft hat es sich verdient. Nach einem recht durchwachsenen Saisonstart – „da war der Wurm drin“, erinnert sich Präsident Franz Faber – bekam sie im Herbst einen Wahnsinns-Lauf, den auch die Winterpause nicht stoppen konnte, zwölf der letzten 14 Spiele wurden gewonnen, nur ein einziges verloren. Und als der Präsident um die Jahreswende bei den Spielern nachforschte, ob sie denn wirklich die Regionalliga, die Mehrbelastung und den höheren Aufwand auf sich nehmen wollten, haben sie ja gesagt. Und Faber den Auftrag erteilt, alles zu tun, um die Voraussetzungen für die Lizenz zu schaffen.

Faber hat seinen Teil erledigt, der Zulassung dürfte nichts mehr im Wege stehen, die Mannschaft hat sportlich die Weichen gestellt. Und nach dem 3:0 in Gundelfingen und der Pipinsrieder Niederlage in Schwabmünchen fehlt jetzt nur noch dieser eine Sieg – und der FC Unterföhring ist Regionalligist. Und wer die Mannschaft kennt, weiß, dass sie nun alles daran setzen wird, den Aufstieg im eigenen Stadion, mit den eigenen Fans feiern zu können. Und nicht erst eine Woche später in Hankofen-Hailling.

Es könnte nicht die letzte Unterföhringer Fete in dieser Saison gewesen sein. Zum Abschied von der idyllischen Sportstätte an der Bergstraße – Regionalliga wird der FC in Heimstetten spielen – soll nach dem abschließenden Spiel gegen Schwabmünchen auch noch die Meisterschaft gefeiert werden. Dafür muss man allerdings wohl die letzten drei Spiele allesamt gewinnen, um vor Pullach zu bleiben. Der scheidende Trainer wird also tunlichst dafür sorgen, dass die mögliche Aufstiegsfeier nicht zu exzessiv wird. Dann werden sie Andi Pummer sicher ein Denkmal bauen in Unterföhring. Und mit noch mehr Wehmut zu Türkgücü-Ataspor ziehen lassen.

Quelle: fussball-vorort.de

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