Furiose Aufholjagd gegen SV Münsing-Ammerland

Aus für die „Motivationsmonster“ des SC Gaißach beim Merkur Cup

+
Aufopferungsvoller Kampf: Den Gaißacher E-Junioren gelang gegen den SV Münsing-Ammerland (gelbe Trikots) eine furiose Aufholjagd. 

Sie waren im Auftaktspiel noch „Motivationsmonster“. Am Ende mussten sich die E-Junioren des SC Gaißach in Eichenried beim Bezirksfinale B des Merkur Cup 2019 mit dem achten und letzten Platz zufriedengeben.

Eichenried/Gaißach – Einen 0:3-Rückstand hatten sie im Landkreisduell und Auftaktspiel gegen Münsing-Ammerland noch wettmachen können. Der Club vom südlichen Ufer des Starnberger Sees hatte erstmals ein Bezirksfinale dieses weltweit größten E-Junioren-Turniers, das heuer zum 25. Mal stattfindet, erreicht. Gaißach, schon fünfmal in einem Bezirksfinale dabei, wurde mit zwei Treffern kalt erwischt. Nach der ersten Trinkpause – die über zweimal zehn Minuten gehenden Spiele wurden nach jeweils fünf Minuten unterbrochen – folgte das 0:3. Navo David gelang vor der Pause immerhin der erste Treffer. Dann ging es nur noch Richtung Münsinger Tor. Ein Doppelschlag durch Peter Margreiter kurz vor Schluss brachte nicht nur einen Punkt. Für beide Teams gab es einen zusätzlichen Zähler für drei erzielte Treffer.

„Mit Willen geht ois“ war aus dem Gaißacher Lager nach dieser furiosen Aufholjagd zu hören. Es sollten am Ende aber genauso wie für Münsing die einzigen Punkte an diesem Samstagnachmittag sein.

Die beiden Teams hatten aber auch die späteren Finalisten Dornach und Eichenried in ihrer Gruppe A als Gegner. Dornach war durch Gaißachs Aufholjagd gewarnt und setzte sich mit 2:0 durch. Gastgeber SV Eichenried, zum Auftakt Dornach 0:2 unterlegen, hatte sich mit einem 3:2 gegen Münsing zurückgemeldet.

Mit „Mia san mia, mia san mia, mia san stärker wie a Stier“-Gesängen stimmte sich Gaißach auch auf das letzte Gruppenspiel ein. Eichenried war auf dem Weg ins Halbfinale allerdings nicht zu stoppen und gewann 4:1. Torschütze war Jonas Hohnhold. Im Spiel um Platz sieben gelang Tobias Deuschl das 1:0. Nach dem Dachauer Ausgleichstreffer wurde vor allem in den letzten zehn Minuten aufopferungsvoll verteidigt. Kurz vor Schluss gelang den Dachauern aber dann doch der 2:1-Siegtreffer. HELMUT FINDELSBERGER

Quelle: Merkur.de

Auch interessant

Mehr zum Thema:

Meistgelesen

TSV Jetzendorf seit acht Spielen sieglos - nächster Versuch beim FC Kempten
TSV Jetzendorf seit acht Spielen sieglos - nächster Versuch beim FC Kempten
„Ein drittes Mal wird das nicht passieren“ - Denklingen will Negativserie beenden
„Ein drittes Mal wird das nicht passieren“ - Denklingen will Negativserie beenden
Benjamin Vilus warnt: „ASV Habach ist eines der Top-Teams der Liga“
Benjamin Vilus warnt: „ASV Habach ist eines der Top-Teams der Liga“
2:1 – VfB Hallbergmoos nutzt seine Chancen eiskalt
2:1 – VfB Hallbergmoos nutzt seine Chancen eiskalt

Kommentare