Punkteteilung dank Leidenschaft

Schöngeising braucht gegen Moorenweis Glück und einen guten Torwart

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Überlegen, aber fahrlässig in der Chancenverwertung: Moorenweis (grüne Trikots) kam nicht über ein 1:1 hinaus.

Mit einem 1:1 (1:0) haben sich die zweiten Mannschaften des SC Schöngeising und des TSV Moorenweis getrennt.

Schöngeising/Moorenweis – Für die Gastgeber traf in der Anfangsphase Alexander Gall. Den Ausgleich der Gäste erzielte wenige Minuten vor Schluss Thomas Schmid. Eher zufrieden sein konnten die Gastgeber.

„Ja für uns war es eindeutig ein gewonnener Punkt“, stellte SCS-Trainer Michael Gessele klar, warum er nach den 90 Minuten erleichtert aufatmete. Seine Mannschaft hatte mit mehr Leidenschaft als spielerischem Geschick lange Zeit sogar eine Führung verteidigt. Neben einer weiteren Chance im ersten Durchgang war dieses 1:0 der einzige ernsthafte Schuss, den die Gastgeber auf das Moorenweiser Tor abgaben.

Sehr unterschiedliche Spiel-Bewertungen

Die Zuschauer in Schöngeising konnten mit dem Spiel ihrer Mannschaft nciht zufrieden sein.

Ein paar eindeutig positive Elemente konnte Gesseler aber doch in sein Fazit packen. Der Einsatzwillen sei erstklassig gewesen. Auch Keeper Tobias Wilms bekam ein paar lobende Worte mit auf den Weg in die Kabine. „Er hat überragend gehalten und uns lange vor einem Treffer bewahrt“, so Gessele. So habe die Taktik, hinten dicht zu stehen und vorne auf Konter zu lauern, zumindest halbwegs aufgehen können. Mit zunehmender Spieldauer machte es sich jedoch bemerkbar, dass die Schöngeisinger hatten AH-Spieler aufbieten müssen. „Konditionell war das schon auf Kante genäht“, räumte SCS-Trainer Gessele ein. Auf Moorenweiser Seite fiel das Urteil ähnlich eindeutig aus wie beim SCS, allerdings mit einem bedeutend höheren Anteil Enttäuschung. „Ich bin nicht wirklich glücklich“, sagte der Moorenweiser Coach Roland Tatzel angesichts der fast dauerhaften Überlegenheit seiner Schützlinge. Denen nutzte aber das deutliche Plus an Ballbesitz und Präsenz in der gegnerischen Hälfte wenig.

Fahrlässiger Umgang mit den Chancen

„Wir sind mit unserer Überlegenheit und unseren Chancen sehr fahrlässig umgegangen“, stellte Tatzel fest, der trotzdem von einem der besten Spiele seiner Elf in dieser Saison sprach. Letztendlich habe man aber froh sein müssen, „dass doch noch einer reingekullert ist“. Es passte zum Spiel, dass es nicht die zwingendste Möglichkeit war, die zum Ausgleich des TSV Moorenweis führte. Dass er verdient war, stellte keiner der Beteiligten in Abrede.

Richtig aufregend wurde es nur in der 67. Minute, als der nicht immer sicher auftretende Schiedsrichter Anton Ostermeier einen vom Schöngeisinger Keeper aufgenommenen Rückpass von Ferdinand Wenig zu erkennen glaubte. Der aber beschwor den Unparteiischen, dass der Ball nach einem Zweikampf abgeprallt war. Zudem verlegte der Schiri den Ort des indirekten Freistoßes so nah an das Tor, dass sich Wenig ein zweites Mal benachteiligt sah. Umso emotionaler fiel Wenigs Jubel aus, nachdem die Moorenweiser diese Großchance vergeben hatten.

Quelle: Merkur.de

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