BCF bändigt die jungen Löwen

Einen engagierten Auftritt legte der BCF Wolfratshausen um Basti Pummer (re.) gegen das U 21-Team des TSV 1860 München hin. Am Ende hatten die Junglöwen um den fleißigen Kodjovi Koussou mit 1:3 das Nachsehen. foto: rabuser

BCF Wolfratshausen - Beim 3:1-Erfolg über die U 21-Auswahl der Münchner Löwen traten Farchets Aufstiegs-Heroen überzeugend und abgeklärt auf. Für Unruhe sorgen beim BCF dagegen einige Verletzungssorgen im Kader.

von Oliver Rabuser

Wann hat man schon einmal die Münchner Löwen zu Gast? Egal, mit welcher Garnitur und in welcher Aufstellung der Traditionsverein aus Giesing auf fremden Plätzen vorstellig wird, ein besonderer Höhepunkt ist das für Gastgeber und Fans allemal.

Die Löwen gegen Wolfratshausen im Test

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Geht man am Ende wie der BCF Wolfratshausen gar als Sieger aus dem Vergleich hervor, bleibt der Abend umso tiefer im Gedächtnis verankert. Gewohnt sachlich blieb jedoch trotz des Triumphs Steffen Galm. Farchets Cheftrainer erinnerte kurz an das gleiche Duell vor einem halben Jahr. Auch damals siegte der unterklassige Herausforderer, es folgte jedoch eine wenig überzeugende Vorbereitung. „Das können wir jetzt besser machen“, schickte Galm gleich mal eine Forderung an seine Kicker.

Die Farcheter hatten nach anderthalb Wochen Üben sichtlich Lust auf Fußball. Gerade im ersten Abschnitt hätten seine Eleven „sehr gut gespielt“, bilanzierte der Trainer, der vor allem am „aggressiven Umschalten“ Gefallen fand. Schön anzusehen war auch der Führungstreffer: Eine Co-Produktion von Werner Schuhmann und Jakob Taffertshofer vollendete der bärtige Dauerläufer mit einem überlegten Schlenzer unter die Latte (8.). Schuhmann selbst war als nächster Torschütze vorgesehen, denn er trat nach einem Foul an Basti Pummer zum fälligen Elfmeter an. Ein Lupfer, wie es der Italiener Andrea Pirlo zuletzt zelebrierte, gehört (noch) nicht zum Repertoire des Farcheters. Zum Torerfolg führte die Szene dennoch: Daniel Wildgruber markierte im Nachschuss das 2:0 (31.) und bekam für seinen auffällig engagierten Auftritt ein Sonderlob vom Trainer („Er ist fast wie ein Neuzugang.“). Altbewährt, aber eine Spur zu übereifrig war derweil Jakob Taffertshofer bei seinem Elfmeter-Vergehen am Bad Kohlgruber Löwenkicker Andreas Geipl. Aber Galm konnte auch dem Gegentreffer (43.) etwas Gutes abgewinnen: „Das 1:2 der Löwen hat uns ganz gut getan. Man merkt schnell wieder, dass ein Spiel 90 Minuten dauert.“

Die Münchner versuchten das Match mit ihrer exponierten Ausbildung in den Griff zu bekommen. Allein im Zuständigkeitsbereich von BCF-Keeper Manuel Kluge wollte partout nichts passieren. Löwen-Coach Alexander Schmid stufte das eigene Angriffsspiel als „körperlos und zu grün für den Seniorenbereich“ ein, gab allerdings zu bedenken, dass die prominenteren Namen seines Kaders derzeit bei den 1860-Profis weilen.

Steffen Galm hingegen vermisste zwei seiner Akteure für die linke Außenbahn. Michael Rauch verletzte sich im Training am Sprunggelenk und fällt wenigstens zwei Wochen aus. Christopher Reitters Absenz erstreckt sich möglicherweise auf bis zu zwei Monate: Der vormalige Pullacher zog sich einen Leistenbruch zu, der kommende Woche operiert wird.

Dafür rief sich Lamine Guéye nachhaltig in Erinnerung. Um ihn ist es im vergangenen Jahr nach Auslandsaufenthalt und Verletzungspech still geworden. Guéyes Treffer in der Schlussminute (90.) spült den Schäftlarner nicht gleich wieder in die Erste Mannschaft. „Wenn er den Fokus trotz Studiums auf den Fußball legen kann, ist er für uns interessant“, stellt Galm klar. Generell ist Guéye für das Kreisklassenteam vorgesehen. Doch habe man an Jan Havarnka gesehen, so der Trainer, dass der „Weg nach oben offen ist“.

BCF Wolfratshausen – TSV 1860 München U 21 3:1 (2:1)

BCF Wolfratshausen: Kluge – Dusswald, Hartmann, Kretzinger, Havarnka, Schattschneider, Wildgruber, Amanquah, Pummer, Schuhmann. – Eingewechselt: Kasperek, Dietze, Höferth, Kroiher, Guéye, Scheck.

Tore: 1:0 (8.) Taffertshofer, 2:0 (31.) Wildgruber, 2:1 (43./FE) Wannenwetsch, 3:1 (90.+1) Guéye. – Schiedsrichter: Fridolin Angerer (SC Böbing). – Zuschauer: 70.

Quelle: fussball-vorort.de

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