Bärenstarke Vorstellung der Peitinger Rumpfelf

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Matthias Lotter brachte Peiting in Führung (Archivbild).

Der TSV Peiting ist stark gebeutelt ins Spitzenspiel gegangen. Zahlreiche Ausfälle plagen das Team. Doch der Gegner konnte davon nicht profitieren.

Peiting – Nur zwölf Feldspieler und davon fast die Hälfte aus der zweiten Mannschaft: Dem vom Verletzungspech geplagten TSV Peiting stand beim SC Pöcking-Possenhofen nur eine Rumpftruppe zur Verfügung. Die zeigte aber eine bärenstarke Vorstellung und gewann mit 3:1 beim bis dahin punktgleichen Tabellennachbarn.

„Großes Kompliment ans Team, das haben sie extrem gut gemacht“, lobte Coach Benjamin Schwaiger seine Truppe, die einige Rückschläge wegstecken musste. Korbinian Kechele musste angeschlagen passen, und ein Auto der Peitinger wurde bei der Anfahrt in einen Unfall mit Blechschaden verwickelt, so dass vier Spieler mit Verspätung ankamen.

Peiting legte einen Start nach Maß hin. Ein Freistoß von der Mittellinie von Nici Haser landete bei Matthias Lotter (9.), der zum 1:0 einschoss. Wenig später verteilte der Keeper der Hausherren ein Geschenk, in dem er bei einem verunglückten Abschlag den Ball Florian Wörle (19.) in die Beine spielte, der sich mit seinem Premierentreffer in TSV-Trikot zum 2:0 bedankte. In der Folge verfügten die Pöckinger über deutlich mehr Ballbesitz. „Das war beabsichtigt, wir konzentrierten uns auf die Verteidigung“, so Schwaiger. Aus der Feldüberlegenheit konnten die Gastgeber so kein Kapital schlagen. Bis zur Pause hatte der SC keine einzige gute Chance.

Nach der Pause blieb der Sturmlauf der Hausherren aus, nicht zuletzt, weil die Peitinger defensiv weiterhin stabil standen. Die Gäste lauerten auf Konter, mit denen sie immer wieder für Gefahr sorgten. Einen nutzte der A-Jugend-Spieler Christoph Enzmann (60.) zum 3:0. „Der Treffer war schön herausgespielt“, schwärmte Schwaiger, dessen Team unter anderem noch einen Pfostenschuss verzeichnete. In fünf unsortierten Minuten ließen die Gäste dann einen Gegentreffer (68.) und einen Lattenschuss (71.) zu. 

Quelle: Merkur.de

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