Haching startet in die Vorbereitung

Schromm froh: Niemand will wechseln

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Beim Blutabzapfen: Dominik Stahl (l.) und Stephan Hain.

SpVgg Unterhaching - Acht Wochen nach dem letzten Punktspiel endete gestern für die SpVgg Unterhaching die Winterpause. Heute hat dann auch der Sportpark die Mannschaft offiziell wieder. Etliche Spieler waren aber schon in den letzten Wochen regelmäßig am Start.

Es mag ein Zeichen dafür sein, dass die Pause einfach zu lang war, um stillzuhalten und alleine sein Fitnessprogramm zu absolvieren. Aber möglicherweise auch dafür, dass es im Team kribbelt und die Spieler sich einfach wieder sehen wollen, um die Fortsetzung der bisher so erfolgreichen Saison in Angriff zu nehmen. Cheftrainer Claus Schromm vermutete mit einem Augenzwinkern noch einen anderen Grund: „Ist doch praktisch, wenn die Spieler im Sportpark ihre Läufe und Übungen im Athletikraum machen. Da haben sie ihre Klamotten im Schrank und können die schmutzigen Sachen gleich waschen lassen...“ Es spricht in jedem Fall für den Mannschaftsgeist, dass sich Hachings Kicker auch in der trainingsfreien Zeit gemeinsam mit ihrem Trainingsplan beschäftigten. Dennoch ist Schromm froh, den Kader heute wieder komplett auf dem Platz zu haben: „Es wird einfach Zeit, dass wir uns wieder im Mannschaftsverbund sehen und gemeinsam trainieren.“

Am Montag stand zum Auftakt der obligatorische Laktattest in der Werner-von-Linde-Halle im Olympiapark an, am Dienstag kommt der Ball ins Spiel. „Wir werden uns auch um die Kondition kümmern“, erklärt der Chefcoach sein geplantes Programm bis zum ersten Pflichtspiel am 4. März, „aber viele Grundlagen sind schon da, wir können also relativ schnell andere Themen angehen, mit und ohne Ball. Außerdem haben wir viele Spiele und einen guten Spielrhythmus.“ Schon am Samstag steht das erste Vorbereitungsmatch gegen Liga-Konkurrent VfR Garching an, danach geht es im Drei-Tages-Turnus mit Testspielen weiter bis zur Abreise ins Trainingslager nach Spanien am 12. Februar.

In den Spielen will Schromm übrigens vom üblichen Durchwechseln absehen. Statt zwei Halbzeiten mit größtenteils verschiedenen Teams zu bestreiten, will er die Akteure 90 Minuten durchspielen lassen. „So kann sich jeder zeigen, und das nicht nur über eine Halbzeit oder weniger.“ Der Coach baut darauf, dass sich die Spieler der zweiten Reihe so mehr aufdrängen können. „Wir wollen es schaffen, dass wir Leute haben, die sich übers Back-up reinspielen können – und auch alle selber wissen, dass sie das packen können.“

Einen Wechsel-Wunsch, um bei einem anderen Klub mehr Einsatzzeit zu bekommen, äußerte in der Winterpause kein Spieler. Das macht Schromm durchaus stolz: „Daran sieht man: Jeder will dabei sein und jeder glaubt auch an sich, dass er es hier packen kann. Und ich sage auch: Drittliga-Niveau ist unbestritten in unserem ganzen Kader da.“

Text: Christian Amberg

Quelle: fussball-vorort.de

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