FCI ballert sich an die Spitze

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Trainer Xhevat Muriqi und der FC Ismaning stehen jetzt an der Tabellenspitze.

FC Ismaning - Nun ist der FC Ismaning doch angekommen in der Spitze der Landesliga Südost. Am Samstagnachmittag fertigte das Team von Trainer Xhevat Muriqi den SE Freising 4:0 (2:0) ab.

Zu einer starken Vorstellung des FCI kam ein rabenschwarzer Tag der zuletzt überragenden Freisinger. Der Tabellenvierte siegte zuvor zweimal in Folge mit kernigen neun Toren. Am Samstag war von diesem offensiven Feuerwerk allerdings nicht viel zu sehen. Es entwickelte sich in der Anfangsphase ein eher taktisch geprägtes Match mit überschaubarem Unterhaltungswert. Zwei Minuten lang wurde die Ruhe an der Leuchtenbergstraße dramatisch gestört. Zuerst nahmen die Freisinger das Tor ins Visier, wobei Torwart Florian Preußer den Ball klasse um den Pfosten lenkte.

120 Sekunden später griffen die Ismaninger an und gleich klingelte es. Der im Sturmzentrum eingesetzte Grieche Evangelos Gkoroumanos verlängerte eine Hereingabe von Markus Niedermann in die Maschen. Ismaning kontrollierte die Partie und ließ Freising nicht zur Entfaltung kommen. Zum diesmal sehr abgeklärten Spiel der Truppe passte auch die Konsequenz im Abschluss, wobei das 2:0 mindestens zur Hälfte auf die Kappe des mehrfach unsicheren Freisinger Torwarts ging. Maximilian Siebald checkte vor und Keeper Jan Kapitz schoss ihm voll ins Gesicht. Mit schmerzender Nase machte der mutig anrennende Ismaninger den Treffer.

Nach dem Seitenwechsel war dann wieder einmal Zeit für die hohe Kunst von Turnvater Jahn: Evangelos Gkoroumanos machte schnell das 3:0 (53.), indem er wieder am kurzen Pfosten bei einer Hereingabe körperlich wie geistig schneller als Freisings Verteidiger war. Der Grieche feierte den Treffer mit zwei Salti, die höchste Punktwertungen verdient hatten. Wer die turnerische Topleistung verpasste, bekam beim 4:0 des Dreifach- Torschützen (81.) noch eine Zugabe.

Zwischen diesen beiden Treffern lag aber eine Phase, die Ismanings Trainer Jacky Muriqi so ganz und gar nicht schmeckte. Das Heimteam wurde etwas übermütig und sorglos. Freising hatte Chancen auf das 1:3 und auch das 2:3, aber Torwart Florian Preußer rettete mit starken Paraden den ruhigen Nachmittag. Eine Denkpause bekam dagegen Fernando Ernesto. Der Heißsporn hatte nach seiner Auswechslung in Kirchheim überreagiert und wurde deshalb diesmal nicht in den Kader genommen. Trainer Muriqi plant im nächsten Spiel aber wieder mit Ernesto.

Quelle: fussball-vorort.de

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