Beim DJK Sportbund München II zu Gast

Alte Rivalität als Motivation für die Holzis

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Hinten dichtmachen: Auch beim Sportbun d München wird es darauf ankommen, ob Holzkirchens Defensive (v.l. Dominik Exner und Kerim Ibrahimovic) steht. 

Trotz der Klatsche gegen den Tabellenführer gehen die Holzis optimistisch in die Partie gegen den Bezirksliga-Zweiten. Die alte Rivalität motiviert.

Holzkirchen – Trotz der recht deftigen 44:81-Klatsche am vergangenen Wochenende gegen Tabellenführer TSV Oberhaching II war die Stimmung im Holzkirchner Lager während der Woche alles andere als deprimiert. Es gab ja durchaus auch positive Ansätze, auf die die Basketballer des TuS Holzkirchen bauen können, wenn sie am Samstagabend beim Tabellenzweiten, der DJK Sportbund München II, gastieren.

Holzis wollen auf guten Momenten aufbauen

Der Versuch, den jugendlichen Tatendrang der Nachwuchskräfte mit der Erfahrung der „Alten“ zu kombinieren, hat sich in jedem Fall gelohnt. „Die Jungs sollen auch auf die paar guten Momente gegen Oberhaching aufbauen“, wünscht sich Spielertrainer Ludwig Gößl von seinem Team. „Die Trainingseinheiten unter der Woche waren richtig gut besucht. Man merkt, die Jungs haben trotz der vielen Niederlagen immer noch richtig Bock.“

Den wird der TuS auch dringend benötigen, denn der Sportbund hat ähnliche hohe Qualität vorzuweisen, wie zuletzt Oberhaching. Bester Beweis dafür war die bisher einzige Niederlage der Münchner eben gegen jene Oberhachinger. Bis ins letzte Viertel lagen sie vorn beim Tabellenführer, bevor der am knapp mit 92:85 doch noch gewann.

Holzis noch zu ungestüm in Angriffen

Von 85 Punkten oder gar mehr kann der TuS momentan nur träumen. Zu ungestüm und auch oft zu unkoordiniert gestalten die Holzis ihr Offensivspiel. Die Angriffe sind viel zu oft noch dem Zufall überlassen. Begegnungen mit den Pasinger Fröschen, wie die Münchner wegen ihrer grasgrünen Trikots genannt werden, hatten schon immer mehr Reiz als viele anderen Gegner. Grund ist eine fast schon jahrzehntelange Rivalität zwischen dem Sportbund und den Holzis, die diese Spiele immer noch etwas wichtiger und umkämpfter gemacht haben. „Natürlich sind die Gründe dafür längst passé“, schmunzelt Gößl, möchte aber trotzdem die Historie bemühen, um noch für etwas mehr Motivation im Team zu sorgen.

Aber vielleicht können die Holzis gerade gegen diesen vermeintlich übermächtigen Gegner doch für eine Überraschung sorgen. Und dann wäre die Partie zwischen den beiden alten Rivalen doch wieder etwas ganz Besonderes gewesen.

Jörg Wedekind

Quelle: Merkur.de

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