Heimniederlage gegen TG Landshut

Holzis hadern mit verflixtem dritten Viertel

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Im dritten Viertel langte Landshut kräftig zu: Auch der kampfstarke Dominik Wörmann (am Ball) musste klein beigeben. So kassierte der TuS Holzkirchen eine bittere Heimniederlage.

Das verflixte dritte Drittel hat den Basketballern des TuS Holzkirchen mal wieder einen Strich durch die Rechnung gemacht. Das Team von Sebastian Trott unterliegt der TG Landshut mit 66:84.

Holzkirchen – So haben sich Holzkirchens Basketballer das erste Heimspiel des neuen Jahres nicht vorgestellt. Auch wenn der TuS kurzfristig auf einiges Stammpersonal verzichten musste, die deftige 66:84-Heimniederlage gegen die TG Landshut ist allein damit nicht zu erklären. Natürlich war der plötzliche Abgang von Yasin Mohamed (wir berichteten) noch Thema. Auch die kurzfristigen Absagen der beiden „Geburtstagskinder“ Daniel Frystacky und Joschi Simon musste das Team von Sebastian Trott verkraften. Dass sich dann noch Spielmacher Marc Gricar nach dem Aufwärmen mit Knieproblemen abmeldete, war nicht mehr so einfach zu kompensieren.

Umso erfreulicher war der Angriffswirbel, den die Holzis zu Beginn der Bezirksoberliga-Partie aufs Parkett der Batusa-Halle zauberten. Mit Tempo-Basketball und einer fast perfekten Wurfausbeute ließen sie den hoch motivierten Gästen kaum Luft zum Atmen. Kilian Schneider schnappte sich gleich recht erfolgreich einige Rebounds, während Kapitän Mike Brunner und Clemens Weinzierl immer wieder kraftvoll den kürzesten Weg zum Korb suchten. Nach dem ersten Viertel führte der TuS zu Recht mit 25:18.

Auch der Start ins zweite Viertel gehörte noch den Holzis. Als Dominik Wörmann einem lässigen Korbleger noch einen erfolgreichen Dreipunkte-Wurf folgen ließ, meldete Landshuts Coach Paolo Maspero schnell eine Auszeit an. Die Unterbrechung hatte kaum zu erklärende Folgen für den TuS: In gleichem Maße, wie die Gäste nun begannen, beste Wurfoptionen zu kreieren, lief in Holzkirchens Angriff plötzlich nichts mehr zusammen. Selbst einfachste Korbleger wollten nicht mehr durch die Reuse. Zur Halbzeit hatte Landshut die Partie gedreht und ging mit einer knappen 36:34-Führung in die Pause.

Was dann folgte, kennt man in Holzkirchen bereits: im Angriff ohne Idee, ohne Mut und auch ohne Glück sowie in der Defensive beinahe schon tatenloses Zuschauen. Erneut haben die Holzis – wie schon so oft in dieser Saison – das dritte Spielviertel nahezu hergeschenkt. Coach Trott war der Frust darüber ins Gesicht geschrieben. Während des Holzkirchner Blackouts trafen Sebastian Maier und Max Nothaas nahezu aus allen Lagen und brachten Landshut uneinholbar mit 66:46 in Front. Die Gegenwehr im letzten Viertel kam viel zu spät. An der verdienten Niederlage gab es nichts mehr zu deuten.

Bei aller Enttäuschung will Trott trotzdem nicht die Flinte ins Korn werfen. „Einzig allein die Tatsache, wie wir im letzten Viertel wieder auf Augenhöhe waren, lässt die Hoffnung offen, dass es uns irgendwie gelingt, irgendwann dieses verfluchte dritte Viertel zu vermeiden.“ Am besten schon nächstes Wochenende beim MTSV Schwabing III, wenn Trott vielleicht wieder ein paar mehr Spieler zur Verfügung stehen.

TuS Holzkirchen: Brunner (20 Punkte), Weinzierl (16), Ibrahimovic (7), Keil (7), Wörmann (7), Schneider (6), Siede (3), Gößl, Mann.

Quelle: Merkur.de

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