Mit Disziplin zum Erfolg

Basketballer des TuS Holzkirchen wollen nächsten Sieg

Fokussiert: Die Basketballer des TuS Holzkirchen und Moritz Recher sind nicht chancenlos. 
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Fokussiert: Die Basketballer des TuS Holzkirchen und Moritz Recher sind nicht chancenlos. 

Dem ersten Saisonsieg soll gleich der zweite folgen: Die Basketballer des TuS Holzkirchen sind am Sonntag beim TuS Geretsried zu Gast.

Holzkirchen – So schnell kann’s manchmal gehen: Wenn Holzkirchens Basketballer am Sonntag beim TuS Geretsried gastieren, rechnen sie durchaus auch beim Siebten der Bezirksliga Süd mit einer Überraschung. Der überzeugende 72:53-Erfolg am vergangenen Wochenende gegen den TSV Weilheim II hat Mut gemacht.

TuS Holzkirchen will einfachen Basketball spielen

„Unser Sieg hat zwar wenig an der momentanen Tabellensituation geändert, doch er hat bewiesen, dass wir konkurrenzfähig sind, wenn wir uns nur auf das konzentrieren, was wir können“, sagt Spielertrainer Ludwig Gößl. Er predigt bereits seit Beginn der Saison: „Wir müssen einfachen Basketball spielen, bevor jeder das Zaubern anfängt.“ Und einfachen Basketball heißt in erster Linie: in der Defensive beißen und mit Tempo nach vorn spielen. Ein einfaches Rezept, das die Holzis gegen Weilheim eindrucksvoll umgesetzt haben.

Mit der gleichen Einstellung soll nun auch in Geretsried gepunktet werden. Natürlich wurde die 51:54-Hinspiel-Niederlage im Training noch einmal thematisiert. „Denn sie war in jedem Fall völlig überflüssig“, erinnert sich Gößl an den peinlichen Auftritt zu Saisonbeginn. Sicher macht es einen großen Unterschied, ob bei Geretsried Topscorer Robert Dühring mit von der Partie ist oder nicht. Der ehemalige Zweitliga-Spieler war bisher in vier von neun Spielen dabei und drei davon gewann Geretsried am Ende. Doch auch so ein Schwergewicht sollte den TuS nicht davon abhalten, das eigene Spiel durchzuziehen.

TuS Holzkirchen setzt auf seine langen Spieler

Und das heißt neben aggressiver Verteidigungsarbeit im Angriff gute Positionen unter den Körben herausspielen. Mit Torben Siede, Pascal Seitter und Moritz Recher haben die Holzis gleich drei Mann, die an der Zwei-Meter-Grenze kratzen. Recher nutzte gegen Weilheim diesen Vorteil vor allem in der zweiten Spielhälfte rigoros und avancierte so erstmals zum Topscorer seines Teams.

„Wichtig ist es, dass alle Spieler sich diszipliniert an eine vorgegebene Mannschaftstaktik halten und den Erfolg nur miteinander suchen“, erinnert Interims-Coach Jörg Wedekind an die einfachen Mittel, mit denen die Holzis den ersten Sieg einfuhren. Ob er selbst wieder an der Linie stehen wird, um das Team zu unterstützen, war nach dem Abschlusstraining allerdings noch nicht sicher.

mm

Quelle: Merkur.de

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