Haching-Torschütze im Interview

Bauer: "Ein geiles Gefühl, eigentlich unbeschreiblich"

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Maximilian Bauer (Mitte) brachte die SpVgg Unterhaching gegen Leverkusen in Führung.

SpVgg Unterhaching - Das Tor zur 1:0-Führung vor 12 500 Zuschauern, Bild-Note 2, und das Handy vibriert ununterbrochen: Maxi Bauer war einer der Hauptakteure im Achtelfinale des DFB-Pokals. Das Interview mit dem Hachinger.

Für den 20-jährigen Maxi Bauer ist die Fußball-Welt trotz der 1:3-Niederlage seiner SpVgg Unterhaching im DFB-Pokalwettbewerb gegen Bayer Leverkusen auch am Tag danach noch rosarot gefärbt. Das erfuhr unser Mitarbeiter Rudi Stallein im Interview mit dem Geretsrieder Profikicker.

Hallo Herr Bauer, beschreiben Sie uns doch bitte mal, was das am Dienstag in der 27. Spielminute für ein Gefühl war.

Als das Netz gewackelt hat – da bist du plötzlich in einer anderen Welt. Der unglaubliche Lärm im Stadion, die Mitspieler, die sich auf dich stürzen, das ist ein geiles Gefühl, eigentlich unbeschreiblich. Ich kann mich nicht erinnern, wann ich in den letzten vier, fünf Jahren mal ein Tor geschossen habe. Und dann gegen einen Erstligisten im DFB-Pokal das 1:0 vor ausverkaufter Hütte – das ist schon sensationell. Irgendwie kann ich es immer noch nicht richtig fassen.

Ihre Wunsch-Überschrift „Haching nicht zu stoppen“ war in unserer Zeitung trotzdem nicht zu lesen. Was hat zur großen Überraschung gefehlt?

Die individuelle Klasse der Leverkusener war über die ganze Spielzeit für uns einfach zu stark. Wenn ein Bellarabi in der 90. Minute auf dich zustürmt und wirkt noch so fit wie in der ersten . Minute – das ist Wahnsinn. Das ist schon eine Klasse für sich.

Was überwiegt nun? Enttäuschung? Oder doch ein bisschen der Stolz?

Direkt nach dem Spiel war natürlich die Enttäuschung groß. Jetzt ist es so ein Zwischending – einerseits bin ich etwas enttäuscht, andererseits fühle ich mich glücklich. Und ich bin natürlich stolz auf die Mannschaft und auf die Fans. Das war schon cool.

Was nehmen Sie für sich mit aus diesem Match?

Dass das alles nicht so weit weg ist. Wir spielen in der Regionalliga, die anderen Champions League – aber wir haben denen Paroli geboten, und mit ein bisschen Glück wäre womöglich sogar etwas gegangen. Insgesamt war der Abend einfach unfassbar.

Quelle: fussball-vorort.de

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