1:1 beim 1. FC Nürnberg II

Bauer schießt Buchbach zum Bonuspunkt

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Seinen sechsten Saisontreffer erzielte Maxi Bauer in Nürnberg.

TSV Buchbach – Die Rot-Weißen aus Buchbach haben am Samstag beim Tabellendritten in Nürnberg ein 1:1 erkämpft und jetzt acht Punkte Abstand zur Relegationszone.

„Wir konnten das Tempo der Nürnberger mitgehen. Das stimmt mich für die kommenden Aufgaben zuversichtlich“, sagte Trainer Anton Bobenstetter. Das wichtige Heimspiel gegen Viktoria Aschaffenburg am kommenden Samstag um 16 Uhr in der SMR-Arena ist bereits der Auftakt zu den ersten englischen Wochen des Jahres.

„Gegen Aschaffenburg müssen wir alles in die Waagschale werfen, um den ersten Dreier des Jahres einzufahren“, sagt Bobenstetter mit Blick auf die Tabelle und die anstehenden Aufgaben. Der Coach hofft dabei auch auf das „Quäntchen Glück, das uns gegen Fürth und Nürnberg gefehlt hat, das man aber braucht, um in dieser Liga Spiele zu gewinnen.“ Bobenstetter bezieht sich dabei in erster Linie auf mögliche Elfmeterentscheidungen. „Wir wollen ja nicht jammern, aber die Fernsehbilder haben die Strafraum-Fouls an Maxi Bauer und Moritz Löffler zuletzt klar aufgedeckt“, so Bobenstetter, der nach dem Führungstreffer auch in Nürnberg eine Szene gesehen haben will, in der Schiedsrichter Thomas Berg hätte pfeifen können: „Bauer wird im Strafraum klar geschubst, aber das sind halt so 50:50-Entscheidungen. Mal pfeift der Schiri, mal nicht. Auf jeden Fall hätte uns ein Elfer zu einer möglichen 2:0-Führung gut getan.“

Die Gäste gaben in der Anfangsphase den Ton an, wobei Lukas Dotzler einmal neben den Kasten zielte und zwei Minuten später nach Flanke von Patrick Drofa frei zum Kopfball kam, den jedoch Keeper Sebastian Kolbe entschärfte (15.). In der 32. Minute war es so weit: Eine Flanke von Aleks Petrovic schaufelte Bauer unerreichbar für Kolbe in die Maschen – sein sechster Saisontreffer.

Doch die Freude währte nicht all zu lange. Fünf Minuten später gelang den Gastgebern nach einem sensationellen Angriff der Ausgleich, der auch Bobenstetter höchsten Respekt abnötigte: „Das haben die Nürnberger gespielt wie Barcelona, da hätten wir fast klatschen müssen.“ Ivan Knezevic bediente Mike Ott, der auf Robert Koch querlegte, so dass dieser ohne Mühe vollstrecken konnte (37.). Bobenstetter: „Bei dem Angriff haben wir den Ball nicht einmal ansatzweise berührt, so stark war das gespielt.“

Nach dem Seitenwechsel rissen die Nürnberger die Initiative an sich, und immer dann, wenn Buchbach bei eigenen Angriffen nicht zum Abschluss kam, ging die Post richtig ab. Doch letztlich konnten sich Maxi Hain, Thomas Leberfinger, Maxi Drum und Florian Pflügler immer wieder in letzter Sekunde in die Bälle der Nürnberger werfen, so dass es bei der Punkteteilung blieb.

Bobenstetter freute sich: „Wir haben uns super präsentiert. Schließlich haben wir beim Dritten einen verdienten Punkt geholt. Die Nürnberger haben mit ihren vielen Kaderspielern aus der Bundesliga extrem hohe Qualität, haben aber auch zugegeben, dass sie überrascht waren, wie stark wir in der ersten Hälfte aufgetreten sind.“

Quelle: fussball-vorort.de

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