SVH-Neuzugang im Interview

Bauer: "Ziege steht absolut hinter mir"

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Maxi Bauer (hier noch im Hachinger Trikot) ist vom Klassenerhalt mit dem SV Heimstetten überzeugt.

Heimstetten - Maxi Bauer braucht Spielpraxis. Deshalb wechselt er von der SpVgg Unterhaching bis Saisonende zum SVH. Das Vorort-Interview mit dem 19-Jährigen.

Maximilian Bauer war zu Saisonbeginn bei der SpVgg Unterhaching gut aus den Startlöchern gekommen, doch eine Schulter-Operation war den 19-jährigen Außenverteidiger zurück. Damit er wieder zur alter Form findet, kämpft er als Leihspieler bis Saisonende mit dem SV Heimstetten in der Regionalliga um den Klassenerhalt. Im Vorort-Interview zeigt er sich optimistisch für den Rest der Rückrunde und schildert, wie Christian Ziege über den Wechsel denkt. Außerdem erzählt er von seiner Zeit in der Jugendabteilung des FC Bayern und welche Freundschaften von damals bis heute Bestand haben.

Du wechselst für ein halbes Jahr zum SV Heimstetten. Was erwartest Du Dir von dem Wechsel?

Ich freue mich auf jeden Fall, dass alles geklappt hat und ich jetzt ein halbes Jahr in der Regionalliga Spielpraxis sammeln kann. Die Gespräche mit den Verantwortlichen waren absolut positiv und ich hoffe, der Mannschaft zu helfen und mich weiterzuentwickeln.

Der SVH kämpft heuer um den Klassenerhalt. Warum glaubst Du, dass ihr am Ende den Nichtabstieg feiern werdet?

Der SVH hat eine überragende Anlage zu bieten. Da können wir sehr gut arbeiten und uns auf das Ziel Klassenerhalt vorbereiten. Außerdem herrscht eine super Stimmung im Club. Deshalb bin ich überzeugt davon, dass wir das schaffen werden.

Christian Ziege setzt bei der SpVgg auf junge Spieler. Standet ihr vor Deinem Wechsel in Kontakt? Hat er Dich ermutigt, dass Du im nächsten halben Jahr in Heimstetten Spielpraxis sammeln sollst?

Am Anfang der Saison lief es noch sehr gut für mich, bis ich mich an der Schulter verletzt habe. Nach der Operation dauert es natürlich, bis man wieder der Alte ist. Das machte die Sache nicht einfach. Herr Ziege stand die ganze Zeit absolut hinter mir und ermutigte mich, dass ich Spielpraxis brauche und mir das halbe Jahr sicherlich gut tun wird.

Du bist 19 Jahre alt und hast bei Unterhaching einen Profivertrag. Was für Ziele peilst für Deine Zukunft an? Träumst Du von der Bundesliga?

Erstmal hoffe ich auf eine, für mich und meinen neuen Club, erfolgreiche Rückrunde. Ich denke jeder Junge träumt davon, aber man muss realistisch bleiben, einen Schritt nach dem anderen machen und die richtige Einstellung mitbringen.

Du warst vor Deinem Wechsel nach Unterhaching beim FC Bayern in der Jugendabteilung. Was hat Dich in Deiner Zeit an der Säbener Straße besonders beeindruckt oder geprägt? Hast Du bei den Profis oder den kleinen Bayern noch Freunde, mit denen Du damals zusammengespielt hast?

Es waren dreieinhalb tolle Jahre beim FC Bayern und ich habe sehr viel dazugelernt. Zum Beispiel, dass man niemals aufgeben soll, wenn man ein Ziel vor Augen hat. Denn irgendwann wird man dafür belohnt. Das sieht man unter anderem an Julian Green und Pierre Hojbjerg, mit denen ich noch zusammen spielte. Natürlich entwickelten sich in den Jahren auch Freundschaften, die bis heute anhalten. Riccardo Basta oder Angelos Oikonomou, die derzeit beim FCB II spielen, sind zwei gute Kumpels.

Quelle: fussball-vorort.de

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