Trotzdem warnt der SVH-Coach vor dem FCP

Baumgärtner vor Pipinsried-Spiel: "Wir sind reifer geworden"

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„Pipinsried hat enormes Potenzial“: Der SVH-Coach Heiko Baumgärtner warnt vor dem Gegner.

SV Heimstetten – Vor 17 Spieltage sind der SV Heimstetten und der FC Pipinsried zuletzt in der Bayernliga aufeinandergetroffen – in einer denkwürdigen Partie. Daniel Steimel und Orhan Akkurt schossen den SVH mit 2:0 in Führung und aus der Krise, so schien es zumindest.

<!-- mediasuite internal html copy --><p>Doch dann kam die zweite Halbzeit, Heimstetten brach ein, ließ sich von Pipinsried überrollen und verlor am Ende noch mit 2:3.</p><p>Ob seiner Mannschaft dergleichen heute wieder passieren würde? Um eine konkrete Antwort macht Trainer Heiko Baumgärtner vor dem Heimspiel gegen Pipinsried einen geschickten Bogen (Samstag, 14 Uhr). Und doch steht für ihn fest: „Wir sind reifer geworden, und wir haben uns stabilisiert“ – was seine Elf in den vergangenen Partien eindrucksvoll bewiesen hat. </p><p>So ist der SVH nach seinen Krisen-Wochen wieder voll da: Zuletzt gab’s zehn Siege, ein Remis und nur eine Niederlage gegen Garching, was Heimstetten zur erfolgreichsten Rückrundenmannschaft der Liga macht – und zum vordersten Anwärter auf den Relegationsplatz. Dabei hat die Elf spielerisch keineswegs nur geglänzt, aber im Gegensatz zur Hinrunde ist sie cleverer und gewinnt auch mal schwächere Partien. So wie vor einer Woche in Erlbach – „ein Wahnsinns-Spiel“, so Baumgärtner rückblickend. </p><p>Denn beim abstiegsbedrohten Aufsteiger muss Heimstetten gleich vier Nackenschläge hinnehmen: Erst fallen Torhüter Marijan Krasnic und Abwehrchef Sebastian Paul kurzfristig aus, dann trifft Erlbach nach 90 Sekunden zum 0:1, und wenig später vergibt Dominik Schmitt einen Elfmeter. Als wäre das nicht genug, gerät der SVH nach dem 1:1 von Orhan Akkurt postwendend wieder in Rückstand. „Aber die Mannschaft hat nie aufgegeben und ist ruhig geblieben“, lobt der Coach. Der Lohn: ein 3:2-Sieg, den die SVH-Fußballer auf der Heimfahrt jedoch kaum bejubeln. „Wir haben zwar schon einen Kasten Bier gekauft“, verrät Baumgärtner, „aber man hat gemerkt, dass nach diesem Spiel alle erledigt waren“.</p><p>Inzwischen freilich haben sich die Kicker erholt – und sind heiß auf den nächsten Gegner. Der steckt in einer ähnlichen Lage wie Erlbach: Nach zuletzt sechs sieglosen Spielen ist Pipinsried auf den vorletzten Platz abgerutscht – und das, nachdem der Club in der Vorsaison an der Aufstiegsrelegation teilgenommen hat. „Pipinsried hat ein enormes Potenzial“, betont Heiko Baumgärtner, der – wie stets – eindringlich warnt: „Das ist eine unangenehme Aufgabe gegen einen Gegner, der mit dem Rücken zur Wand steht.“ </p><p>Personell muss der SVH weiterhin auf seinen Stamm-Keeper Marijan Krasnic verzichten, der sich einen Muskelfaserriss zugezogen hat. Wieder mit dabei nach überstandener Hüftverletzung ist dagegen Sebastian Paul.</p><p>Voraussichtliche Aufstellung: Heep, Paul, Schäffer, Steppan, Hintermaier, De La Motte, Steimel, Ünver, Riglewski, Duhnke, Akkurt.</p>

Text: Patrik Stäbler

Quelle: fussball-vorort.de

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