Ex-Coach drückt die Daumen

Baumgärtner: "Vielleicht ist jetzt Heimstetten mal dran"

Heiko Baumgärtner steht jetzt beim TSV Ebersberg an der Seitenlinie. Foto: mic

Vor acht Monaten ist Heiko Baumgärtner überraschend als Trainer des Bayernligisten SV Heimstetten zurückgetreten. Jetzt feiert er sein Comeback in Ebersberg. Das Interview mit dem 35-Jährigen. 

Als Grund nannte der 35-Jährige den Bau eines Mehrgenerationenhauses in Ebersberg, der seine volle Aufmerksamkeit erfordere. Nun kehrt Baumgärtner als Coach zurück – beim abstiegsbedrohten Bezirksligisten TSV Ebersberg.

Herr Baumgärtner, steht Ihr Haus inzwischen?

Ja, wir sind vor drei Wochen eingezogen. Es gibt noch ein paar kleine Dinge zu machen, aber zu neunzig Prozent ist es fertig. Und ganz ehrlich: Der Hausbau war sogar noch stressiger als gedacht. Von daher war es rückblickend die richtige Entscheidung, als Trainer in Heimstetten aufzuhören – so schwer mir das gefallen ist.

Heute Abend sitzen Sie erstmals seit Ihrer Zeit beim SVH wieder auf einer Trainerbank – beim TSV Ebersberg, der in der Bezirksliga ums Überleben kämpft...

Eigentlich wollte ich erst in der Winterpause wieder einsteigen. Doch der Verein ist auf mich zugekommen, wir haben sehr gute Gespräche geführt, und obwohl es eine schwere Aufgabe wird, freue ich mich jetzt, endlich wieder auf dem Fußballplatz zu stehen.

Wobei man Sie auch in den vergangenen Monaten immer wieder im Stadion gesehen hat.

Ich habe mir einige Spiele angeschaut – von der B-Klasse bis zur Regionalliga. Und natürlich war ich auch in Heimstetten...

Wo Ihr alter Klub unter Neu-Coach Christoph Schmitt gerade im Höhenflug ist. Überrascht Sie das?

Nein, das überrascht mich nicht. Ich habe ja immer noch engen Kontakt zu (SVH-Manager) Michael Matejka und weiß daher, dass das neue Trainerteam dort einen super Job macht. Wie die Jungs momentan spielen, ist richtig gut anzuschauen. Außerdem sind viele starke Mannschaften wie Rosenheim, Pipinsried und Unterföhring inzwischen raus aus der Liga. Vielleicht ist jetzt mal Heimstetten dran. Ich drücke Ihnen auf jeden Fall die Daumen, dass sie diese Saison den Aufstieg packen.

Quelle: fussball-vorort.de

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